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Hedy Lamarr: Wien ehrt das Symbol für Gleichberechtigung und Innovation

Wien feiert die Legende Hedy Lamarr mit der Verleihung des Hedy-Lamarr-Preises und der Benennung eines Saals nach ihr – ein kräftiges Zeichen für Gleichberechtigung und Feminismus!

Die Wiener Pädagogische Hochschule hat kürzlich eine bedeutende Entscheidung bekannt gegeben, die sowohl eine Ehrung als auch eine wichtige symbolische Geste beinhaltet. In einem Moment, der die Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft schlägt, wird ein Saal der Hochschule nach der bemerkenswerten Hedy Lamarr benannt. Lamarr, die 1914 in Wien geboren wurde und im Jahr 2000 verstarb, ist nicht nur für ihre Erfolge in Hollywood bekannt, sondern auch für ihre bahnbrechende Arbeit als Wissenschaftlerin. Ihr Frequenzsprungverfahren gilt als entscheidende Grundlage der modernen Mobilfunktechnologie.

Die Benennung des neuen Hedy-Lamarr-Saals ist mehr als nur ein Namensschild. Der Vizerektor der Hochschule, Norbert Kraker, erklärt, dass der Saal ein Raum des Austauschs, der Kreativität und des Lernens sein soll. Dies passt perfekt zu Lamarrs Erbe, das oft als Symbol für Gleichberechtigung und Empowerment von Frauen betrachtet wird. Rektorin Barbara Herzog-Punzenberger betont die Wichtigkeit, gerade Frauen als Vorbilder in technischen und pädagogischen Berufen zu präsentieren, um veraltete Geschlechterrollen zu überwinden.

Verleihung des Hedy-Lamarr-Preises

Zusätzlich zur Namensgebung wird der Hedy-Lamarr-Preis der Stadt Wien in diesem Jahr zum siebten Mal verliehen. Die Preisverleihung findet am 23. Oktober im Technischen Museum Wien statt. Dabei wird eine unabhängige Jury die Gewinnerin bekannt geben, während Schülerinnen und Schüler, die am Digital-Girls Hackathon teilgenommen haben, ebenfalls geehrt werden. Dieses Event richtet sich an junge Mädchen und fördert ihr Interesse an Bereichen wie Game-Design und Programmierung.

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Die Nominierten für den Hedy-Lamarr-Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, zeigen bereits die Vielfalt und das Engagement des weiblichen Fachkräftenachwuchses. Unter ihnen sind:

  • Georgia Avarikioti (TU Wien) - Interoperabilität und Nachhaltigkeit von Blockchains.
  • Katalin Fazekas (TU Wien) - Verbesserung sicherer Computersysteme.
  • Laura Koesten (Universität Wien) - Verständnis von Daten und Algorithmen für alle.
  • Anela Lolic (TU Wien) - Fortschritte in der computergestützten Logik.
  • Lisa Posch (TU Graz) - Human-Centered Computing.
  • Zeynep G. Saribatur (TU Wien) - Vertiefung des Verständnisses von KI-Modellen.

Die Würdigung von Hedy Lamarr durch die Universität und die Stadt Wien ist nicht nur ein Zeichen des Respekts für ihr Erbe, sondern auch ein Aufruf zur Chancengleichheit in Wissenschaft und Technik. Lamarr selbst ist in diesen Bereichen ein inspirierendes Beispiel, das viele dazu anregt, den eigenen Weg zu verfolgen und Barrieren zu durchbrechen. Der Hedy-Lamarr-Saal und die Preisverleihung stehen in diesem Zusammenhang für eine zeitgemäße Anerkennung der Leistungen von Frauen in allen Lebensbereichen und für die Wichtigkeit, die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Mehr Details zu diesem Thema können auf www.meinbezirk.at nachgelesen werden.


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Quelle
meinbezirk.at

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