Wien macht mobil: Neue Fahrradstraße mit 3 km sicherer Radverbindung!

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Die Wiener Radwegoffensive präsentiert neue Radverbindungen und klimafreundliche Umgestaltungen, mit mehr Grünflächen und Bereichen für Radfahrer.

Die Wiener Radwegoffensive präsentiert neue Radverbindungen und klimafreundliche Umgestaltungen, mit mehr Grünflächen und Bereichen für Radfahrer.
Die Wiener Radwegoffensive präsentiert neue Radverbindungen und klimafreundliche Umgestaltungen, mit mehr Grünflächen und Bereichen für Radfahrer.

Wien macht mobil: Neue Fahrradstraße mit 3 km sicherer Radverbindung!

In Wien wurde die Meiselstraße jetzt als klimafitte Fahrradstraße umgebaut, was einen bedeutenden Schritt in der Radverkehrsinfrastruktur der Stadt darstellt. Dieser Umbau gehört zum umfassenden Ziel der Wiener Radwegoffensive, die über 250 Projekte und insgesamt 100 Kilometer Radwegenetz umfasst. Die Stadt investiert rund 130 Millionen Euro in diese umfassenden Verbesserungen der Radinfrastruktur, um den Anteil der Radwege zu erhöhen, der im Jahr 2024 bei 11% erwartet wird, im Vergleich zu 7% im Jahr 2019. presse.wien.gv.at berichtet, dass die Meiselstraße ein sicheres und komfortables Radfahrerlebnis bietet, da sie parallel zur Hütteldorfer Straße verläuft und direkt vom Neubaugürtel nach Westen führt.

Der erste Abschnitt dieser neuen Radverbindung, der 1,6 Kilometer lang ist, wurde bereits Ende 2024 eröffnet. Der nun fertiggestellte zweite Abschnitt erstreckt sich über 1,3 Kilometer von der Johnstraße bis zur Leyserstraße. Insgesamt umfasst die neue Radverbindung somit drei Kilometer und bietet den Radfahrern hohen Fahrkomfort. In diesem Jahr werden zudem 60 neue Bäume gepflanzt und über 4.000 Quadratmeter der Fläche wurden entsiegelt, um mehr Grünraum zu schaffen. Nicht nur das, auch neue Sitzbänke, Trinkbrunnen und Fahrradbügel wurden installiert.

Umfassende Radwegausbauprojekte

Die Wiener Radwegoffensive umfasst nicht nur den Umbau der Meiselstraße, sondern auch viele weitere wichtige Projekte in verschiedenen Bezirken. Zu den bemerkenswerten Ergänzungen gehört der Zwei-Richtungs-Radweg an der Freda-Meissner-Blau-Promenade im 1. Bezirk und die Schaffung fahrradfreundlicher Straßen in mehreren Bezirken, darunter die Dominikanerbastei und die Rembrandtstraße im 2. Bezirk.fahrradwien.at.

Der Fokus liegt auf der gesamten Stadt, mit vielen spezifischen Maßnahmen, die Radfahrern eine verbindliche und sichere Infrastruktur bieten. Zudem gibt es bedeutende Entwicklungen wie die Fahrradstraße in der Hütteldorfer Straße sowie zahlreiche neue Zwei-Richtungs-Radwege in den Bezirken, die sich erstrecken von der Nordbahnstraße bis zur Landstraßer Hauptstraße und darüber hinaus.

Globale Fahrradfreundlichkeit

Diese Initiative zur Verbesserung der Radinfrastruktur könnte Wien in der globalen Rangliste der fahrradfreundlichsten Städte weit nach vorne bringen. Laut dem Bicycle Cities Index von 2022, veröffentlicht von Statista, hat Wien in der Vergangenheit bereits gute Platzierungen erreicht und könnte mit der Transformation seiner Infrastruktur und dem Ausbau des Fahrradinventars weiter an Bedeutung gewinnen. Diese Maßnahmen stärken nicht nur die Stadtstruktur, sondern fördern auch den Umweltgedanken und verbessern die Lebensqualität für die Wiener Bevölkerung.