Wien hat am 17. November 2025 die schönsten grünen Oasen der Stadt gekürt. Rund 700 Hobbygärtnerinnen und -gärtner haben am 17. Fotowettbewerb „Blühendes Zuhause“ teilgenommen, der die Vielfalt und das Engagement der Wiener für mehr Grün in der Stadt zeigt. Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál betonte die wichtige Rolle der Urbanisierung, die nicht nur ästhetisch, sondern auch ökologisch wertvoll ist. Der Wettbewerb umfasste eindrucksvolle Fotos von Balkonen, Gärten und Fensterbrettern und wurde von Biogärtner Karl Ploberger geleitet.
Insgesamt wurden fünf Hauptkategorien prämiert: Blumenkisterl, Balkon, Terrasse, Garten und Indoor-Garten. Zudem gab es Auszeichnungen für Urbanes Garteln, Social Media und eine eigene Kategorie für Kindergärten. Die Gewinnerinnen und Gewinner kommen aus verschiedenen Bezirken Wiens – ein Zeichen für die hohe Beteiligung an städtischen Gartenprojekten.
Preisträger des Wettbewerbs
- Die Auszeichnung für das schönste Blumenkisterl ging an Claudia Wilke aus dem 18. Bezirk.
- Anita Blatterer aus dem 7. Bezirk erhielt den Balkonpreis.
- Bernhard Endrich aus dem 16. Bezirk wurde für die schönste Terrasse ausgezeichnet.
- Eveline Weiss aus dem 10. Bezirk war die Gewinnerin des schönsten Gartens.
- Valentina Vich aus dem 17. Bezirk hatte den besten Indoor-Garten.
In der Kategorie Urbanes Garteln wurden die Beiträge von Snjezana Cikarevic, Sonja Bachmayer und Anna Szostak-Weingartner besonders gewürdigt. Die Social-Media-Auszeichnungen gingen an Flora Buchinger (@friedhofbluete) und Robert Simbürger (@herr_rosi_official). Besonders erfreulich war die Ehrung von elf Kindergartengruppen, die für ihre kreativen Beiträge jeweils eine Medaille erhielten.
Bedeutung des Urban Gardening
Diese Initiative zeigt, wie Urban Gardening als Antwort auf die zunehmende Urbanisierung in städtischen Gebieten fungiert. Urban Gardening fördert nicht nur die ästhetische Aufwertung, sondern trägt auch zur Verbesserung der Lebensqualität bei, indem es Bewohnern die Möglichkeit gibt, aktiv zur Begrünung beizutragen. Solche Projekte bringen die Natur zurück in die Stadt und helfen dabei, eine nachhaltigeren Zukunft zu gestalten, wie das IBP-Magazin hervorhebt.
Das Gärtnern in urbanen Räumen hat nicht nur einen positiven Einfluss auf das Stadtbild, sondern es stärkt auch soziale Bindungen und unterstützt lokale Lebensmittelproduktion. Durch Gemeinschaftsgärten, die oft in Städten wie Berlin oder New York zu finden sind, kann jeder Teil der Gemeinschaft werden.
Die Schaffung von grünen Räumen verbessert die Luftqualität und die ästhetische Wahrnehmung urbaner Umgebungen. Jeder Quadratmeter in der Stadt birgt zudem das Potenzial für produktive Grünflächen, die der Biodiversität und dem sozialen Miteinander dienen.
Der Fotowettbewerb in Wien ist nicht nur eine Feier des Gärtnerns, sondern auch ein Appell an alle Stadtbewohner, sich aktiv in die Gestaltung ihrer urbanen Umgebung einzubringen.



