
Am 27. März 2025 kam es in Wien-Döbling zu einem dramatischen Einsatz der Feuerwehr, nachdem ein Gewölbefeld im Keller eines Mehrparteienwohnhauses eingestürzt war. Die Wiener Feuerwehr wurde am frühen Nachmittag zur Rodlergasse alarmiert, als sich der Boden des darüberliegenden Wohnzimmers um etwa 20 cm abgesenkte. Dieser Vorfall wurde durch eine unklaren Ursache, die zur Bewegung der Außenwand des Gebäudes nach außen führte, ausgelöst. Ursprünglich stand das betroffene Gebäude auf einem Nachbargrundstück, welches inzwischen vollständig abgerissen wurde. Die Feuerwehr traf sofort Maßnahmen, um die Situation zu stabilisieren.
Um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten, wurden die Möbel aus dem Wohnzimmer entfernt und die Anwesenden angewiesen, diesen Raum nicht mehr zu betreten. Zudem führte die Feuerwehr umfassende Kontrollen aller Wohnungen durch, wodurch die Bewohner aufgefordert wurden, die Gebäude vorläufig zu verlassen. Während die Feuerwehr die Außenwand mit Schalttafeln, Bauholz und Pölzrohren sicherte, stellte die Baupolizei fest, dass keine unmittelbare Einsturzgefahr bestand. Dennoch wurden das Wohnzimmer und der darunterliegende Kellerraum gesperrt. Weitere Sicherungsmaßnahmen werden nun von einer Fachfirma durchgeführt, doch alle Wohnungen konnten mit Einschränkungen wieder genutzt werden.
Frühere Feuerwe Einsätze in Döbling
Die Löschleitung vom Straßenniveau wurde eingerichtet, um ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Bereiche zu verhindern. Eine Drehleiter kam zum Einsatz, um den Brand von außen zu bekämpfen. Trotz der raschen Intervention und des Einsatzes von 27 Feuerwehrkräften, die um 17:40 Uhr ausrückten und um 19:10 Uhr den Einsatz beendeten, konnte das Leben der Frau nicht gerettet werden. Das Stiegenhaus wurde während des Einsatzes mit einem Hochleistungsventilator druckbelüftet. Die Brandursache wird derzeit vom Landeskriminalamt Wien untersucht.
Globale Brandstatistiken
Im Kontext dieser Vorfälle ist es auch interessant, auf die jüngsten globalen Brandstatistiken zu blicken. Der Bericht № 29 des CFS CTIF, veröffentlicht im Jahr 2024, bietet eine umfassende Analyse der Brandstatistik für 2022 und basiert auf Daten aus 55 Ländern, die 1/5 der Weltbevölkerung sowie 42 Städte repräsentieren. Der Bericht enthält wichtige Informationen zu den Arten von Feuerwehreinsätzen, der Anzahl der Brände, Brandopfern sowie Feuerwehrtodesfällen im Zeitraum von 2018 bis 2022.
Solche Statistiken sind nicht nur für die Gemeinden von Bedeutung, sondern auch für das Verständnis globaler Feuerwehrtrends und können dazu beitragen, zukünftige Einsätze effektiver zu gestalten. Die Analyse stellt eine wertvolle Ressource für Fachleute und Entscheidungsträger dar und wird auf Englisch, Spanisch und Deutsch zur Verfügung gestellt.
Die Ereignisse in Wien sind ein weiterer Anstoß zur Diskussion über Brandschutz und Präventionsstrategien, die sowohl in urbanen als auch in ländlichen Gebieten von zentraler Bedeutung sind. Während die Feuerwehr in Wien in beiden Fällen schnell und professionell reagierte, macht der Verlust eines Lebens durch Feuer die Bedeutung dieser Diskussion umso dringlicher.
Weitere Informationen zu den Einsätzen findet man in den detaillierten Berichten von vienna.at und feuerwehren.at. Für statistische Analysen und Trends ist der Bericht auf ctif.org zu finden.
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