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Vielfalt und Solidarität: SOS-Kinderdorf fordert Kinderrechte für alle im Pride-Monat

"Vielfalt feiern, Diskriminierung bekämpfen: SOS-Kinderdorf setzt sich im Pride-Monat für die Rechte aller Kinder ein"

Als ich die Pressemitteilung von SOS-Kinderdorf zum Pride-Monat las, berührte mich die Botschaft zutiefst. Kinderrechte gelten für alle – unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung. Diese Worte von Christian Moser, dem Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf, trafen mich direkt ins Herz und brachten Erinnerungen an meine eigene Jugendzeit zurück.

Die Pubertät war für mich eine Zeit des Umbruchs, geprägt von Selbstzweifeln und der Suche nach meiner Identität. Als LGBTQI+ Jugendlicher war es oft schwierig, mich so zu akzeptieren, wie ich wirklich war. Die Angst vor Ablehnung und Ausgrenzung begleitete mich Tag für Tag und belastete mein junges Gemüt.

In der Pressemitteilung betont SOS-Kinderdorf die Bedeutung von Unterstützung und Wohlwollen für LGBTQI+ Jugendliche während dieser schwierigen Phase. Vielfältige Beratungsangebote und offene Gespräche können einen großen Unterschied machen und jungen Menschen in ihrer Selbstfindung unterstützen. Doch leider gibt es noch viele gesellschaftliche Barrieren, die es zu überwinden gilt.

Die Teilnahme von SOS-Kinderdorf an der Wiener Regenbogenparade am 8. Juni zeigt deutlich das Engagement für Vielfalt und Solidarität. Die Schaffung eines Umfelds, in dem alle Kinder und Jugendlichen frei und selbstbestimmt leben können, ist von entscheidender Bedeutung. Es liegt an uns allen, eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der Vielfalt als Bereicherung angesehen wird.

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Die Forderung von SOS-Kinderdorf nach rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung verbieten, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Nur wenn wir alle zusammenarbeiten, können wir eine Welt schaffen, in der sich junge Menschen frei entfalten und ihre wahre Identität leben können.

Als ich las, dass SOS-Kinderdorf eine eigene Kinderzone auf der Regenbogenparade einrichten wird, um eine sichere und fröhliche Umgebung für Kinder zu schaffen, war ich zutiefst berührt. Es ist wichtig, dass schon von klein auf ein Bewusstsein für Vielfalt und Akzeptanz geschaffen wird, um eine inklusive Gesellschaft für alle zu schaffen.

Die Worte von Christian Moser hallen in mir nach: "Respektier’ mich, wie ich bin!" Diese Botschaft sollten wir alle leben und weitertragen, um eine Welt zu schaffen, in der alle Kinder und Jugendlichen das Recht haben, so akzeptiert zu werden, wie sie sind. SOS-Kinderdorf setzt sich dafür ein, und wir alle sollten dem Beispiel folgen.



Quelle: SOS Kinderdorf / ots

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