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vida kritisiert WKÖ: Unseriöse Vergleiche im Fahrradboten-KV stoppen!

"Discover the Truth Behind Wage Disputes in the Courier Industry: A Closer Look at Misleading Comparisons and the Call for Fair Solutions"

Als ich die Pressemitteilung von vida zu den Kollektivvertragsverhandlungen für Fahrradboten las, fühlte ich mich sofort an meine eigene Erfahrung erinnert. Als Fahrradkurier in einer Großstadt kenne ich die Herausforderungen und Schwierigkeiten, denen wir täglich gegenüberstehen. Die Forderungen nach einer angemessenen Lohnerhöhung sind daher mehr als gerechtfertigt.

Markus Petritsch, der Vorsitzende des Fachbereichs Straße bei vida, betont in der Pressemitteilung die Notwendigkeit, seriöse Vergleiche anzustellen und die Forderungen der Fahrradboten ernst zu nehmen. Es ist wichtig, dass die Wirtschaftskammer ihre Verantwortung wahrnimmt und realistische Angebote auf den Verhandlungstisch legt. Als Arbeitnehmer vertreten wir ein Recht auf faire Entlohnung und angemessene Arbeitsbedingungen.

Die Aussage von Petritsch, dass die Fahrradboten nicht mit dem Hotel- und Gastgewerbe verglichen werden können, da die Rahmenbedingungen und Inflationsraten unterschiedlich sind, trifft den Kern der Sache. Es ist wichtig, dass die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen der Fahrradboten in den Verhandlungen angemessen berücksichtigt werden.

Die Gewerkschaft vida ist jederzeit gesprächsbereit und hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie konstruktiv an Lösungen mitarbeitet. Als Fahrradkurier hoffe ich, dass die Arbeitgeberseite ein Angebot vorlegt, das unseren Anforderungen gerecht wird und die harte Arbeit und den Einsatz der Fahrradboten angemessen würdigt.

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Es ist Zeit, dass die Sozialpartnerschaft funktioniert und fair zu den Beschäftigten ist. Die Fahrradboten leisten einen wichtigen Beitrag zur Mobilität und Logistik in der Stadt und verdienen daher Respekt und Anerkennung für ihre Arbeit. Ich hoffe, dass die Verhandlungen zu einem für beide Seiten zufriedenstellenden Ergebnis führen und die Fahrradboten die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen.



Quelle: ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund / ots

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