Am 3. Februar 2026 wurde der Tunneldurchstich der Stadtstraße in Wien erfolgreich abgeschlossen. Die Bauarbeiten neigen sich dem Ende zu und es zeichnet sich ein klarer Fortschritt ab, da der aktuelle Stand des Projekts bei etwa 80 Prozent liegt. Thomas Keller, Leiter der städtischen Straßenbauabteilung, äußerte sich optimistisch über den Verlauf der Arbeiten und erwartet die Fertigstellung der beiden Tunnelanlagen bis zum Herbst 2026. Die Stadtstraße wird durch zwei Tunnelanlagen geführt, die sowohl eine Zugstrecke als auch die U-Bahn unterqueren.

Das Projekt, welches eine Gesamtkosten von 460 Millionen Euro verursacht, finanziert sich zu gleichen Teilen von Bund und Stadt Wien. Trotz einiger Verzögerungen soll der geplante Zeitrahmen eingehalten bleiben, und eine Freigabe für den Verkehr wird für das Jahr 2027 angestrebt. Besonderheiten des Projekts umfassen, dass die Stadtstraße zwischen den beiden tiefergelegten Tunneln verläuft und an einem neu entstehenden Wohnviertel vorbeiführt.

Wichtige Details zum Bauprojekt

Die letzte Erdschicht wurde am Montag durchbrochen, was einen entscheidenden Meilenstein im Bauprozess darstellt. Noch sind jedoch einige Arbeiten notwendig: So müssen die Fahrbahnen in den Tunnelanlagen hergestellt werden. Interessanterweise wird es keine direkte Zufahrt aus dem neuen Wohnviertel zur Stadtstraße geben. Die nächste Ein- und Ausfahrtsmöglichkeit wird in der Seestadt gelegen sein.

Insgesamt zeigt sich der Verlauf des Projekts als vielversprechend. Die Kombination aus modernen Tunneltechniken und städtischer Planung soll nicht nur die Verkehrssituation in diesem Bereich verbessern, sondern auch zur Aufwertung der Umgebung und der Lebensqualität der Anwohner beitragen. Weitere Details über die Stadtplanung und das Vorhaben sind auf wien.gv.at zu finden.

Zusätzliche Informationen über den Fortschritt des Projekts veröffentlicht ORF Wien. Die umfassenden Anforderungen und die Realisierung solcher Großprojekte zeigen, wie wichtig innovative Verkehrsplanungen für die Zukunft urbaner Entwicklungen sind.

Insgesamt setzt Wien mit diesem Projekt Maßstäbe im Bereich Infrastruktur und zeigt, dass auch bei großen Vorhaben eine partnerschaftliche Finanzierung und Planung unerlässlich sind.