
Ein tragischer Vorfall hat Wien erschüttert: Der 17-jährige Vlado K. aus Prag und sein 18-jähriger Freund starben bei einem riskanten U-Bahn-Surfing. Die beiden Jugendlichen fuhren auf dem Dach einer U-Bahn mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h, als sie plötzlich mit einer nahegelegenen Brücke kollidierten. Trotz der sofortigen medizinischen Bemühungen erlitten beide schwere Kopfverletzungen und konnten nicht gerettet werden. Dies berichtet Kosmo.
Der Vorfall ereignete sich Ende Oktober und steht in Verbindung mit dem verzweifelten Wunsch der Jugendlichen, durch solch gefährliche Aktionen Anerkennung von Gleichaltrigen zu gewinnen. Vlado K. war ein engagierter junger Mann, der nach der Schule in zwei Teilzeitjobs arbeitete, um seine alleinerziehende Mutter zu unterstützen. Diese kam vor zehn Jahren mit der Familie aus der Ukraine nach Tschechien, um ein besseres Leben zu suchen.
Familie und Organspende
Nach dem tragischen Verlust von Vlado entschloss sich seine Familie, seine Organe zu spenden. Diese Entscheidung trägt jetzt dazu bei, das Leben von mindestens sechs Kindern zu retten, die dringend auf Transplantationen angewiesen waren. Ein Arzt erklärte, dass die Möglichkeit der Organspende für die Hinterbliebenen oft Trost bietet und ihnen hilft, den schmerzlichen Verlust zu verarbeiten.
Martina P., Vlados Mutter, beschreibt den fatalen Vorfall als eine schmerzhafte Mischung aus Dummheit und dem Drang, sich in der Peer-Gruppe zu beweisen. Sie bleibt untröstlich über den Verlust ihres Sohnes und sieht sich nun der Herausforderung gegenüber, ihre beiden jüngeren Söhne im Alter von 8 und 11 Jahren ohne die Unterstützung ihres ältesten Sohnes großzuziehen. Laut Martina P. sind die Gefahren solcher riskanten Handlungen enorm und die Konsequenzen verheerend. Dies wird auch von Bild unterstützt, die auf die Risiken des U-Bahn-Surfens hinweist.
Ort des Geschehens
Details zur Meldung