Am 26. Dezember 2025 brach ein tragischer Brand im Wohnpark Alterlaa im wiener Stadtteil Liesing aus, der eine tödliche Folge hatte. Laut vienna.at war die Ursache des Feuers eine offene Flamme, die möglicherweise durch eine Kerze ausgelöst wurde. Der Brand begann als Zimmerbrand und griff schnell auf mehrere Balkone über, was zu einer massiven Gefährdung der Bewohner führte.

Die Wiener Feuerwehr war umgehend vor Ort und konnte zahlreiche Personen mit speziellen Fluchtfilterhauben aus den verrauchten Bereichen retten. Insgesamt betreute die Wiener Berufsrettung 53 Betroffene. Eine Frau erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden, während für eine weitere Frau jede Hilfe zu spät kam. Die Identität der verstorbenen Person, die vermutlich die Wohnungsmieterin war, ist aktuell noch unklar.

Ermittlungen laufen

Polizeisprecher Markus Dittrich gab bekannt, dass die Ermittlungen zur genauen Brandursache und den Umständen des Vorfalls derzeit noch laufen. Die Tragödie hat viele Anwohner und die gesamte Gemeinschaft betroffen gemacht, insbesondere in einer so festlichen Zeit, in der die Menschen normalerweise zusammenkommen und feiern.

Brandschutz und Risiken

Der Vorfall wirft auch Fragen zum Brandschutz auf, die über die aktuellen Geschehnisse hinaus von Bedeutung sind. Laut FeuerTrutz erfasst die vfdb-Brandschadenstatistik umfassende Daten zu Gebäudebränden in Deutschland. Die Statistik dient der Risikobewertung und bietet eine zentrale Informationsquelle, um fundierte Entscheidungen im Brandschutz zu treffen.

Die Daten zeigen, dass Küchen mit 27 % der häufigste Ort für Brandentstehungen sind und dass in Wohngebäuden nahezu die Hälfte aller Brände entstehen. Zudem ist bekannt, dass 83 % der Gebäudebrände bis zum zweiten Obergeschoss stattfinden, wobei Brände zwischen 23 Uhr und 4 Uhr besonders hohen wirtschaftlichen Schaden verursachen.

Die modernisierte vfdb-Brandschadenstatistik berücksichtigt zudem neue Brandrisiken, einschließlich der Elektromobilität, und ruft Feuerwehren zur Teilnahme an der Datenerfassung auf, um die Erkenntnisse für den vorbeugenden Brandschutz zu verbessern.

Die Ereignisse in Wien unterstreichen nicht nur die Dringlichkeit effektiver Brandschutzmaßnahmen, sondern auch die Verantwortung von Bewohnern, sich der Gefahren bewusst zu sein, die offenem Feuer innewohnen. In der aktuellen Situation gilt es, die aufkommenden Fragen zu klären und notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Tragödien in der Zukunft zu vermeiden.