PolitikWienWirtschaft

SPÖ-Sidl/Feichtinger fordern ökologisch gerechte Landwirtschaft

"10 Schritte für eine nachhaltige Zukunft der Landwirtschaft: SPÖ-Sidl/Feichtinger unterstützen wegweisende Initiative"

Anlässlich eines gemeinsamen Appells von Global 2000, AK, Gewerkschaft ProGe, Birdlife sowie ÖBV-Via Campesina Austria und Erde & Saat, der heute in Wien stattfand und unter dem Titel "10 Schritte für eine sozial und ökologisch gerechte Landwirtschaft mit Zukunft" stand, äußerten sich auch SPÖ-EU-Abgeordneter Günther Sidl und SPÖ-Landwirtschaftssprecherin Elisabeth Feichtinger zur Notwendigkeit einer stärkeren Ökologisierung der gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union.

Die beiden Politiker betonen die wichtige Rolle, die die Landwirtschaft beim Schutz des Klimas und der natürlichen Ressourcen spielen kann und muss. In diesem Zusammenhang unterstreichen sie die Bedeutung gezielter Fördermaßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und Biodiversität und zeigen sich besorgt über die Auswirkungen des geplanten Handelsabkommens Mercosur. Sie erteilen klar eine Absage und fordern die EU-Kommission auf, die Verhandlungen in ihrer jetzigen Form abzubrechen.

Für Günther Sidl steht fest, dass die Förderregelung der kommenden GAP stärker auf die Erreichung von Klima- und Nachhaltigkeitszielen ausgerichtet sein muss. Er betont die Notwendigkeit einer gezielten Förderung ökologischer Alternativen zu herkömmlichen Pestiziden und setzt sich im EU-Parlament für eine Forschungsstrategie auf diesem Gebiet ein. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus der politischen Arbeit fließen direkt in sein Engagement für eine nachhaltigere Landwirtschaft ein.

Auch Elisabeth Feichtinger, SPÖ-Sprecherin für Land- und Forstwirtschaft, legt den Fokus auf die Unterstützung kleinerer Betriebe und den Schutz der Arbeitsrechte im Agrarsektor. Sie betont die Bedeutung einer gerechten Verteilung der Agrarfördermittel und setzt sich dafür ein, dass kein Landwirtschaftsbetrieb öffentliche Fördergelder erhält, wenn er die Arbeitsrechte seiner Beschäftigten missachtet. Feichtingers persönliche Erfahrungen aus der Landwirtschaft prägen ihr politisches Engagement und ihre Forderungen nach einer fairen und nachhaltigen Agrarpolitik.

Die gemeinsamen Ansichten von Sidl und Feichtinger spiegeln die breite Zustimmung in der Bevölkerung wider, dass eine sozial und ökologisch gerechte Landwirtschaft von großer Bedeutung ist und dringend umgesetzt werden muss. Ihre Stimmen in der Politik sind ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft für die Landwirtschaft in Europa.



Quelle: SPÖ-Parlamentsklub / ots

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"