Im ersten Spiel unter Interimstrainer Stefan Kulovits konnte der SK Rapid Wien ein negatives Ergebnis verzeichnen und verlor gegen den LASK mit 0:3. Dies war zugleich das Debüt des ehemaligen Interimstrainers, nachdem das Trainerteam unter Peter Stöger und Thomas Sageder, das die Mannschaft während der laufenden Saison betreute, entlassen wurde. Diese Entscheidung fiel nur zwei Tage vor dem wichtigen Bundesligaspiel, da die letzten Ergebnisse der Mannschaft kaum überzeugten und eine Trendumkehr dringend notwendig schien.
Stefan Kulovits, der bereits zuvor als Interimstrainer fungierte, äußerte sich zu seinem neuen Amt und vergab der Mannschaft das Vertrauen, das der Verein in ihn setzte. Obwohl das Resultat nicht zufriedenstellend war, sah Kulovits einen „kleinen Schritt vorwärts“ auf spielerischer Ebene und betonte, dass es wichtig sei, den „Rapid-Geist“ auf den Platz zu bringen. Er plant, in den kommenden Wochen eifrig „jedes Prozent in die Mannschaft zu investieren“ und positive Energie zu fördern.
Hintergrund der Trainerwechsel
Die Entscheidung zur Trennung von Stöger und Sageder wurde vom Geschäftsführer Sport Markus Katzer als schwierig, aber notwendig beschrieben. Katzer lobte die Expertise und den Charakter des ehemaligen Trainerduos, das seit Saisonbeginn für die Geschicke der Mannschaft verantwortlich war. skrapid.at In den letzten zwölf Spielen hatte die Mannschaft nur acht Niederlagen zu verzeichnen, was die Verantwortlichen zu diesem Schritt bewegte. Die Zielsetzung war klar: Eine Trendwende sollte nach der letzten Länderspielpause eingeleitet werden, was jedoch nicht gelang.
Der Druck auf den neuen Cheftrainer Kulovits und dessen Team ist hoch, da die Anhängerschaft von Rapid Wien, animiert durch eine aktive Fanszene, kaum zufrieden ist. Dies bewies ein Spruchband, das zu lesen war: „Anstatt Söldner da wollen wir Krieger“. Die Fans verlangen nach einer Rückkehr der kämpferischen Attribute im Spiel. laola1.at
Die Situation in der Bundesliga
Der Wechsel im Trainerteam steht nicht isoliert da, sondern ist Teil einer hauchdünnen Job-Sicherheit für Trainer in der Bundesliga. In der laufenden Saison 2024/25 starten insgesamt 18 Trainer, von denen viele, wie Vincent Kompany oder Sebastian Hoeneß, unter Druck stehen, schnelle Ergebnisse zu liefern. Zehn Trainer sind seit weniger als einem Jahr im Amt, was die Instabilität der Trainerpositionen verdeutlicht. Gerade in einer Phase, in der das Team von Rapid Wien an die Aufstiegsmöglichkeiten glauben muss, ist der Erfolg von Kulovits von zentraler Bedeutung. 90min.de
Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Stefan Kulovits die Wende herbeiführen kann und ob er in der Lage ist, das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde, in positive Resultate umzuwandeln. Im Fokus stehen nicht nur die letzten Spiele des Jahres, sondern auch die Suche nach einem langfristigen Nachfolger für die Cheftrainerposition.


