
Im legendären Marakana-Stadion in Belgrad wartet auf das österreichische Fußball-Nationalteam ein heiß umkämpftes Rückspiel gegen Serbien. Nach einem enttäuschenden 1:1 im Hinspiel ist die Partie am Sonntagabend (18:00 Uhr, live auf ServusTV) entscheidend für das Weiterkommen in der Nations League. Als Teamchef Ralf Rangnick die Spieler im Stadion Rajko Mitic empfing, waren die Sicherheitsvorkehrungen außergewöhnlich, obwohl keine Proteste gegen Präsident Aleksandar Vučić angekündigt wurden, so Krone.at. Die serbische Presse heizte die Stimmung mit provokanten Headlines an und spricht von einem „Spektakel“, das die Fans im Stadion erwarten.
Die Ausgangslage für die Österreicher ist kompliziert: Schlüsselspieler David Alaba und Marko Arnautovic sind nach Verletzungen vorsichtig einzusetzen. Alaba hat jüngst sein Comeback nach 16 Monaten gefeiert, und es bleibt ungewiss, wie lange er auf dem Platz stehen kann. Rangnick erklärte, dass die Gesundheit der Spieler Vorrang hat: „Wir werden niemanden übers Knie brechen, nur um irgendwie das Spiel zu gewinnen.“ Währenddessen kehrt der serbische Abwehrstar Nikola Milenkovic nach einer Sperre zurück, was die Herausforderung für das ÖFB-Team zusätzlich verstärkt, wie Vol.at berichtet.
Vorbereitung auf ein spannendes Duell
Das österreichische Team hat in den letzten Spielen Schwächen im Abschluss gezeigt, wie Rangnick analysierte: „Das Verhältnis zwischen Torchancen und Toren hat nicht gestimmt.“ Doch die Mannschaft ist überzeugt, dass sie in der Lage ist, die nötigen Tore zu erzielen. Immerhin bleiben die Österreicher seit fünf Partien ungeschlagen. Bei einer Remis-Situation könnte die Entscheidung erst in der Verlängerung oder im Elfmeterschießen fallen, was ein Novum in der Geschichte des Teams bei Pflichtspielen wäre.
Mit der Unterstützung von rund 350 Fans wollen die Österreicher an die Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen und die Serie der Auswärtsspiele umkehren, in denen sie nur eine von vier Partien gewonnen haben. „Wenn wir die gleiche Energie wie in Wien auf den Platz bringen, wird es für Serbien schwer“, zeigte sich Rangnick optimistisch.
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