Die Eröffnung der neuen U2-Station „Lina-Loos-Platz“ steht unmittelbar bevor. Am 19. Jänner 2026 wird die Station im 22. Bezirk offiziell in Betrieb genommen, was eine bedeutende Erweiterung des öffentlichen Verkehrsnetzes in Wien darstellt. Mit dieser neuen Station wird die U2-Linie von 20 auf 21 Haltestellen erweitert, wodurch die Gesamtanzahl der U-Bahn-Stationen in Wien auf 110 steigt, wie wien.gv.at berichtet.
Der Lina-Loos-Platz wird nicht nur für bessere Anbindungen in die Donaustadt sorgen, sondern auch für das neue Stadtentwicklungsgebiet Oberes Hausfeld, in dem geplant ist, rund 8.000 neue Bewohner*innen zu integrieren. Diese erhalten durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs Zugang zu den bestehenden Verkehrsnetzen der Stadt, was den Alltag der Anwohner erheblich erleichtern wird.
Nachhaltigkeit und moderne Infrastruktur
Ein zentrales Anliegen bei der Planung der neuen Station war die Förderung der Nachhaltigkeit. Am Gebäude werden über 70 Photovoltaikmodule installiert, die zur Energiegewinnung beitragen. Zudem sind neue Fahrradgaragen eingeplant, die für 1,50 € pro Tag genutzt werden können. Diese Garagen werden von einer WienMobil Rad-Station ergänzt, wodurch ein ganzheitliches Konzept für umweltfreundliche Mobilität entsteht, betont wienerlinien.at.
Die gesamte Gestaltung des Lina-Loos-Platzes sieht über 1.800 Quadratmeter Grünflächen sowie 2.300 Quadratmeter sickerfähige Pflasterfläche vor, die zur Versickerung von Regenwasser dienen und damit einen Beitrag zum natürlichen Wasserkreislauf liefern. Die baulich getrennten Radwege und neuen Bäume verbessern nicht nur die Sicht, sondern auch das Mikroklima vor Ort und sorgen für Kühlung in den warmen Monaten.
Ein Beitrag zur Mobilität der Zukunft
Die Errichtung der neuen U2-Station ist Teil eines umfassenden Plans, der sich auf die künftige Mobilität in der wachsenden Stadt Wien konzentriert. Angesichts der steigenden Ansprüche an die Mobilitätspolitik wird auf Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit gesetzt. Hierbei wird der öffentliche Verkehr als Rückgrat eines leistbaren und umweltfreundlichen Mobilitätssystems betrachtet, was die Stadt als essenziellen Bestandteil ihrer Smart Klima City Strategie versteht.
Mit der Integration sicherer Radabstellmöglichkeiten, dem Umbau des öffentlichen Raums für Fußgänger und Radfahrer sowie der Verbesserung von Bahnverbindungen wird die Lebensqualität in der Stadt weiter gesteigert. Die Vision einer verkehrsberuhigten Zone in der Innenstadt soll zudem dem Sicherheitsgefühl der Bürger*innen zugutekommen und die Attraktivität Wiens als lebenswerten Standort weiter erhöhen.