Andreas Ivanschitz, der frühere österreichische Fußballnationalspieler, hat kürzlich in einem Interview betont, dass Rapid Wien für ihn eine besondere Bedeutung hat. Laut 90minuten.at behält Ivanschitz seine letzten Jahre bei Rapid in guter Erinnerung und äußert den Wunsch, mit dem Verein Meister zu werden. Diese Nostalgie bezieht sich auf eine Zeit, die auch in der Champions League für ihn einmalig war. Der ehemalige Spielmacher, der in der Rolle der Nummer 10 zur Rapid-Führung kam, erklärte, dass sein Wechsel zu Rapid nicht allein aus finanziellen Gründen stattfand, sondern aus Passion für den Fußball.
Ivanschitz, der am 15. Oktober 1983 geboren wurde, begann seine professionelle Karriere bei Rapid im Jahr 1998. Während seiner Zeit im Klub absolvierte er 177 Spiele und erzielte 27 Tore. Er wurde 2003 zum „Österreichischen Fußballer des Jahres“ gekürt und war maßgeblich am Meistertitel 2004/05 beteiligt. Trotz eines späteren Transfers zu Red Bull Salzburg, bei dem er nicht glücklich war, und einer leihweisen Verpflichtung zu Panathinaikos Athen, bleibt seine Zeit bei Rapid bedeutend. Besonders nachdem er dort nie über zu geringe Bezahlung klagte, hebt er hervor, dass Geld immer ein positiver Nebeneffekt sei, die Freude am Spiel jedoch im Vordergrund stehe.
Karriereweg und Erfolge
Die Karriere von Ivanschitz erstreckt sich über 18 Jahre, in denen er für mehrere Vereine spielte. Seine Karriere begann in Baumgarten, bevor er zu Rapid wechselte und dann zu Red Bull Salzburg, gefolgt von Panathinaikos und weiteren Klubs, darunter Mainz 05 und Levante. Insgesamt war Ivanschitz für 69 Länderspiele verantwortlich, in denen er 12 Tore erzielte, und die Teilnahme an der UEFA Euro 2008 ist ein weiterer Höhepunkt seiner internationalen Laufbahn, wie Wikipedia festhält.
Nach einem herben Rückschlag in Salzburg, wo er nur als Reservist agieren konnte, wechselte er leihweise zu Panathinaikos, um bis zur Heim-EM keine Zeit zu verlieren. Während seiner Zeit in Griechenland konnte er mit dem Team keinen Meistertitel gewinnen, jedoch erlebte er dort wichtige Momente und eine erfolgreiche Karriere, die bis 2009 andauerte. Im Laufe seiner Laufbahn sammelte er internationale Erfahrung und konnte auch in der MLS mit den Seattle Sounders FC einen Titel erringen.
Ein bleibendes Vermächtnis
Ivanschitz wird nicht nur für seine fußballerischen Fähigkeiten geschätzt, sondern auch für seine Persönlichkeit und seinen Einfluss im Fußball. Der Rapid-Präsident Edlinger lobte ihn als wertvollen Werbeträger und zeigte Verständnis für seinen Wechsel zu einem anderen Klub, um neue Herausforderungen zu suchen. Ivanschitz wird als jemand beschrieben, der die Freude am Fußball über die Monetarisierung stellt und nicht als Geldspieler gilt.
Sein Sohn Ilia, der für Red Bull Salzburg spielt, setzt die fußballerische Tradition der Familie fort. Trotz der Wendungen und Herausforderungen, die Ivanschitz begegnet sind, bleibt seine Zeit bei Rapid Wien ein zentraler Bestandteil seines Lebens, und die Erinnerungen an diesen Abschnitt werden ihn wohl für immer begleiten. Ein eindrucksvolles Beispiel für das Engagement und die Leidenschaft, die den Fußball prägen, ist auch seine künstlerische Neigung, da er verschiedene Musikinstrumente spielt.
Andreas Ivanschitz wird immer als einer der bedeutendsten österreichischen Spieler in die Geschichte eingehen, mit einem unvergesslichen Erbe in der Nationalmannschaft und im Klubfußball, du auch in der Liste der außergewöhnlichen österreichischen Fußballspieler festgehalten wird auf Wikipedia.