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IV-Forderung gegen längeres Arbeiten: Gewerkschaft vida warnt vor Steine dem Hals der Gesundheitsberufe

"Der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen in der Gesundheitsbranche: Warum längeres Arbeiten kein Allheilmittel ist"

In einem Artikel von www.ots.at wird berichtet, dass die Forderung des IV-Präsidenten Georg Knill nach einer Verlängerung der Arbeitszeit und einem späteren Renteneintritt von Gerald Mjka, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft vida, kritisiert wird. Insbesondere im Gesundheits- und Pflegebereich, wo Mitarbeiter:innen hohen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt sind, sowie unter Personalmangel leiden, wäre eine solche Forderung kontraproduktiv. Die demographischen Entwicklungen erfordern in den kommenden Jahren zusätzliches Personal in der Gesundheits- und Pflegebranche.

Die Gewerkschaft vida betont die Notwendigkeit von Anreizen, um den Personalmangel in den Gesundheitsberufen zu bekämpfen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern, um die Beschäftigten länger im Beruf zu halten. Die hohe Belastung führt bereits jetzt dazu, dass viele Mitarbeiter:innen vor dem regulären Pensionsantrittsalter aus dem Beruf ausscheiden. Laut Mjka sollten die Politik Maßnahmen zur Entlastung der Arbeitnehmer:innen ergreifen, anstatt eine Verschärfung der Arbeitsbedingungen und eine Verlängerung der Arbeitszeit zu fordern.

Die Gewerkschaft vida kritisiert auch die unbezahlten Mehr- und Überstunden der Arbeitnehmer:innen im vergangenen Jahr und fordert Entlastungen anstelle eines Belastungspakets seitens der Industriellenvereinigung. Die Aufnahme der Gesundheits- und Pflegeberufe sowie Rettungsdienste in die Nachtschwerarbeitsregelung wird als notwendig angesehen, um den Herausforderungen in diesen Branchen gerecht zu werden.

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