Wien

Gedenken an Rudolf Leopold: 100 Jahre Leidenschaft für die Kunst!

Das Leopold Museum in Wien gedenkt anlässlich des 100. Geburtstags von Rudolf Leopold, dem Museumsgründer und leidenschaftlichen Kunstsammler, der am 1. März 1925 in Wien geboren wurde. Er verstarb 2010, hinterließ jedoch ein beeindruckendes Erbe: über 5.200 Kunstwerke, die die Grundlage für die Sammlung des Leopold Museums bildeten. Unter der Leitung von Hans-Peter Wipplinger wird das Museum, eines der bedeutendsten in Europa, fortgeführt und hat rund 9 Millionen Besucher seit seiner Eröffnung 2001 angezogen, als das Museum speziell für die Sammlung konstruiert wurde, wie ots.at berichtet.

Am 2. März 2025 findet zur Erinnerung an Rudolf und seine Frau Elisabeth, die am 14. August 2024 verstarb, eine Matinee im Leopold Museum statt. Elisabeth Leopold, die 99 Jahre alt wurde, war nicht nur an der Seite ihres Mannes, sondern auch eine bedeutende Kunstvermittlerin und Kuratorin. Sie trug maßgeblich dazu bei, die Werke von Künstlern der Wiener Moderne, insbesondere Egon Schiele und Gustav Klimt, international bekannt zu machen. Ihr Engagement wird mit großem Bedauern gewürdigt, da ihr Tod als schwerer Verlust für die österreichische Kunst- und Kulturszene angesehen wird, wie das Leopold Museum in einer Mitteilung erklärte. Während ihrer Zusammenarbeit mit Rudolf Leopold stellte sie bedeutende Sammlungen zusammen und kuratierte zahlreiche Ausstellungen, die die Sammlung des Museums bereicherten, wie auf leopoldmuseum.org hervorgehoben wurde.

Die Matinee wird mit einer Darbietung der berühmten Streichquartette von Anton Bruckner und Franz Schubert durch Familie Leopold musikalisch begleitet. Damit wird die tiefe Verbundenheit der Familie mit der Kunst und die Erinnerungen an die beiden Sammlerpaare eindrucksvoll veranschaulicht und das kulturelle Erbe weitergetragen.

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Laimgrubengasse 10, 1060 Wien, Österreich
Beste Referenz
ots.at
Weitere Quellen
leopoldmuseum.org

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