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Frau in Wohnung schwer verletzt: Lebenspartner festgenommen!

In Wien kam es zu einem schockierenden Vorfall, als ein 50-Jähriger von der Polizei festgenommen wurde, nachdem seine 41-jährige Frau um Hilfe gerufen hatte. Die Beamten wurden gegen 11:30 Uhr alarmiert und fanden die Familie in einem kritischen Zustand in ihrer Wohnung vor. Die Frau hatte sich mit ihren zwei Kindern im Schlafzimmer eingesperrt, während ihr Mann drohte und gewalttätig wurde. Laut der Polizei wies sie mehrere Verletzungen im Kopf-, Nacken- und Rückenbereich auf und berichtete, dass ihr Partner sie seit 2015 immer wieder körperlich misshandelt und mit dem Tod bedroht hatte, auch ihre Tochter. Das führte zur Festnahme des Mannes, der in eine Justizanstalt gebracht wurde, und zu einem umfassenden Betretungs- und Annäherungsverbot sowie einem vorläufigen Waffenverbot, wie Kleine Zeitung berichtete.

Rechtslage bei Widerstand gegen die Staatsgewalt

Ein weiterer relevanter Aspekt in diesem Fall ist das Delikt „Widerstand gegen die Staatsgewalt“. Schließt ein Festnahmeversuch der Polizei die Gefahr von weiteren Straftaten ein, kann dies einen erheblichen Einfluss auf die rechtliche Bewertung haben. Laut § 269 Strafgesetzbuch (StGB) droht bei Widerstand gegen die Staatsgewalt eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Das Delikt umfasst Gewaltanwendung oder Drohungen gegen Beamte, die ihr Amt ausüben. Solche Handlungen sind nicht nur rechtlich problematisch, auch die Konsequenzen für die betroffene Person können gravierend sein, da sie oft mit schweren Körperverletzungen und weiteren Straftaten kombiniert werden, wie Rechtsanwalt Flatz erläutert.

Die Tragweite dieser Vorfälle zeigt sich nicht nur in der sofortigen Festnahme, sondern auch in den langfristigen rechtlichen Konsequenzen für den Täters. Der Fall verdeutlicht die dringende Notwendigkeit, häusliche Gewalt ernst zu nehmen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um betroffene Personen zu schützen. Die Kombination aus häuslicher Gewalt und dem Widerstand gegen die Polizei stellt eine alarmierende Entwicklung dar, die sowohl juristische als auch soziale Dimensionen hat.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Körperverletzung
Genauer Ort bekannt?
Margareten, Österreich
Gab es Verletzte?
1 verletzte Person
Festnahmen
1
Ursache
häusliche Gewalt, Nötigung
Beste Referenz
kleinezeitung.at
Weitere Quellen
rechtsanwalt-flatz.at

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