Am 11. Oktober 2025 fand im Palais Niederösterreich in Wien das Forschungsfest 2025 statt, das die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete. Diese Veranstaltung brachte 200 Forscherinnen und Forscher zusammen, um Einblicke in die Welt von Wissenschaft und Forschung zu geben, insbesondere für Kinder. Mikl-Leitner betonte die zentrale Rolle von Investitionen in Forschung, um drängende Zukunftsfragen wie Klimaschutz, frühzeitige Krankheitsdiagnose und eine allgemeine Verbesserung des Lebens zu beantworten.

Das Forschungsfest bot zahlreiche Gelegenheiten für Experimente und Entdeckungen. Besonders hervorzuheben waren die Rätselrallyes für verschiedene Altersstufen, die mit kleinen Preisen lockten. Musikalisch unterhalten wurden die Gäste von der Band „Groove Tuners.2“ der Musikschule Bad Vöslau. NOE.gv.at berichtet, dass das Event die Notwendigkeit neuen Wissens zur Beantwortung zukünftiger Herausforderungen unterstrich.

Eröffnung des VISTA Science Experience Centers

Zu den Höhepunkten zählte eine Keynote Speech von Prof. Michael John Gorman des MIT-Museums aus Cambridge, USA. Das Festival, das in enger Zusammenarbeit mit dem VISTA Science Experience Center organisiert wurde, zog viele Kinder und Familien an und bot bereits am ersten Wochenende über 3.500 Besucher. VISTA Science hebt hervor, dass sowohl Wissenschaftler:innen als auch Künstler:innen Einblicke in die neuen Ausstellungen gaben und somit die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit zeigten.

Wissenschaftsjahr 2025: Eine Initiative zur Zukunftsgestaltung

Das Forschungsfest und das Eröffnungsfestival stehen im Kontext des Wissenschaftsjahres 2025, das unter dem Motto „Zukunftsenergie – Entdecke die Energie von morgen“ steht. Diese Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) behandelt aktuelle Herausforderungen wie den steigenden Energiebedarf und die Notwendigkeit einer klimaneutralen Energiewende. BMFTR betont, dass die Wissenschaftsjahre seit 25 Jahren als zentrale Aktivitäten in der Wissenschaftskommunikation dienen und den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft fördern.

Mit Projekten und Dialogformaten ermutigt das Wissenschaftsjahr die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an wichtigen gesellschaftlichen Diskussionen und macht die Forschung zugänglicher. Insgesamt besuchten 2023 über 103.000 Menschen die MS Wissenschaft, ein Beweis für das steigende Interesse an wissenschaftlichen Themen und deren gesellschaftlicher Relevanz.