Wien

Flugzeugzusammenstoß über Wien: Tragödie am Pfingstsamstag 1964

"Geheimnisse und Tragödien: Die dunklen Seiten des tödlichen Flugzeugcrashs über Wien"

Am Pfingstsamstag des Jahres 1964 ereignete sich über den Stadtteilen Neubau und Josefstadt in Wien ein tragischer Flugzeugzusammenstoß zwischen zwei Kleinflugzeugen, der sieben Menschen das Leben kostete. Ursache dieses verheerenden Unfalls war der Versuch des Piloten eines der Flugzeuge, das andere zu „begrüßen“. Diese Art von „Spaßflügen“ über Wien war damals erlaubt, wurde jedoch nach dieser Tragödie eingestellt.

Ein Flugzeug, eine sechssitzige Cessna 210 mit dem Kennzeichen OE-DEF, startete von Wien-Schwechat zu einem Rundflug über die österreichische Hauptstadt. An Bord befanden sich neben dem Piloten zahlende Passagiere, darunter ein junges Ehepaar, eine verwitwete Frau aus der Steiermark und ihr mitfliegender Ehemann. Einige Passagiere entschieden sich aufgrund von Flugangst gegen die Teilnahme an dem Flug, was ihnen letztendlich das Leben rettete.

Das zweite Flugzeug, eine Piper PA-18 des Aero Club Aspern mit dem Kennzeichen OE-AEK, startete zu einem kurzen Flug von maximal 30 Minuten im Umkreis von 30 Kilometern. Nach dem Zusammenstoß stürzte die Cessna 210 ab und verursachte schwere Schäden an einem Gebäude in der Neubaugasse, bevor sie auf einer Kreuzung zerschellte. Die Piper PA-18 wurde an den Tragflächen beschädigt und stürzte in einen Innenhof nahe des Theater in der Josefstadt.

Rettungskräfte und Polizei eilten zum Unfallort, konnten jedoch keine der Insassen mehr retten. Sogar der damalige Bürgermeister von Wien, Franz Jonas, wurde über den Vorfall informiert und begab sich zur Unfallstelle. Augenzeugenberichte beschreiben die schrecklichen Folgen des Unglücks, darunter Verletzte, Tote und panische Szenen in einem nahegelegenen Café.

Der Flugzeugzusammenstoß vom 16. Mai 1964 bleibt als dunkler Tag in der Geschichte Wiens und mahnt zur Vorsicht im Umgang mit Luftverkehrssicherheit. Die Tragödie führte dazu, dass „Spaßflüge“ über die Stadt nicht mehr gestattet wurden, und dient bis heute als Mahnung für eine sorgfältige und verantwortungsvolle Flugpraxis.

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