Am 16. Januar 2026 feierte das neueste Musical „Falco meets Amadeus“ in der Wiener Stadthalle seine Premiere. Dieses innovative Werk vereint die Lebensgeschichten der berühmten Musiker Falco und Wolfgang Amadeus Mozart in einer fesselnden Revue. Alexander Kerbst, der bereits durch „Falco – Das Musical“ Bekanntheit erlangte, hat die Inszenierung übernommen. Die Aufführung dauert knapp zweieinhalb Stunden und behandelt Falcos bewegte Karriere, die von den Anfängen in der Band Drahdiwaberl bis zu seinem tragischen Tod in der Dominikanischen Republik reicht. [oe24] berichtet, dass die Show mit vielen bekannten Songs von Falco, wie „Der Kommissar“, „Amerika“ und „Cadillac Hotel“, aufwartet und sowohl Chart-Hits als auch weniger bekannte Raritäten präsentiert.

Die Darstellung von Mozart wird von Michael Konicek übernommen, der in der Inszenierung als dominante und exzentrische Figur auftritt. Zentraler Bestandteil der Show ist der ikonische Song „Rock Me Amadeus“, der die Parallelen zwischen den beiden Künstlern betont. Es ist bemerkenswert, dass beide, Falco und Mozart, in Wien lebten und jung starben – Falco mit nur 40 Jahren bei einem Autounfall und Mozart im Alter von 35 Jahren an hitzigem Frieselfieber. Diese tragischen Schicksale ziehen sich wie ein roter Faden durch die Erzählung, die von einer fünfköpfigen Live-Band und einem Tanz-Ensemble begleitet wird. [stadthalle] hebt hervor, dass die musikalische Vielfalt und die energiegeladenen Darbietungen ein authentisches und mitreißendes Erlebnis versprechen.

Themen und Kontroversen

In der Show wird auch auf Falcos persönliche Zerrissenheit eingegangen, welche als erotischer Machtkampf zwischen den Figuren Ana Conda und Jeanny dargestellt wird. Diese komplexe Dynamik wird von Themen wie Alkohol, Drogenexzessen und Orgien begleitet. Politische Anspielungen kommen ebenfalls nicht zu kurz; etwa in der Neuinterpretation von „Ganz Wien“, die Bezug auf Sebastian Kurz nimmt. Eine umstrittene Ansage zur US-TV-Show „Solid Gold“ zieht einen Vergleich zwischen Falco und Adolf Hitler, was sowohl Zustimmung als auch Protestrufe im Publikum hervorruft. [oe24] berichtet, dass die Zugabe „Europa“ das Thema Faschismus und Machtkonzentration behandelt und beim Publikum auf positive Resonanz stößt.

Falco, geboren als Johann Hölzel am 19. Februar 1957, gilt solange nach seinem Tod im Jahr 1998 als einer der erfolgreichsten österreichischen Musiker. Seine Musikkarriere, die mit dem Debütalbum „Einzelhaft“ 1982 begann, brachte ihm über 60 Millionen verkaufte Tonträger ein. Sein bekanntester Hit „Rock Me Amadeus“ erreichte als einziges deutschsprachiges Lied die Spitze der US-Billboard-Charts. Falcos Lebenswandel und die vielen Kontroversen um seine Musik und sein Privatleben haben ihn zu einer unvergesslichen Figur in der Musikgeschichte gemacht. [Wikipedia] ergänzt, dass er in mehrere Bands spielte, bevor er als Solokünstler durchstartete und dabei als Pionier des deutschsprachigen Rap gilt.

„Falco meets Amadeus“ zielt darauf ab, Falcos musikalisches Erbe und seine Komplexität als Künstler zu würdigen. Die Premiere ist nur der Beginn einer europaweiten Tournee, die 2026 in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien fortgesetzt wird. Das Kreativteam rund um den Produzenten Oliver Forster ist entschlossen, diese Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben und das außergewöhnliche Lebenswerk von Falco einem neuen Publikum näherzubringen. Mit einer Mischung aus nostalgischen Hits und neu interpretierten Themen verspricht die Aufführung ein aufregendes Feuerwerk der Emotionen und Erinnerungen.