Am Sonntag, den 11. Jänner 2026, kam es im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt zu einem verheerenden Großbrand, der um 19:30 Uhr mit dem Alarm ausgelöst wurde. Laut Fireworld waren die Flammen und der dichte Rauch weithin sichtbar, was zahlreiche Notrufe zur Folge hatte. Der Brand brach in einem gewerblich genutzten Objekt in der Maculangasse aus. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung wurde Alarmstufe 2 ausgerufen, und es wurden mehr als 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien mobilisiert.
Die Brandbekämpfung gestaltete sich als äußerst herausfordernd, da kalte Temperaturen und gefrierendes Löschwasser die Löscharbeiten erschwerten. Die Löschmaßnahmen, die bis in die frühen Morgenstunden andauerten und erst gegen 4 Uhr abgeschlossen waren, umfassten den Einsatz von verschiedenen Löschmethoden. Darunter waren Atemschutztrupps, mehrere Löschleitungen, Wasserwerfer sowie Drehleitern und Teleskopmastbühnen. Um die Einsatzleitung zu unterstützen, kam auch eine Drohne zum Einsatz.
Schlimme Bedingungen für die Feuerwehr
Die schwierigen Wetterbedingungen führten dazu, dass Eisflächen beseitigt werden mussten, um eine effektive Brandbekämpfung zu gewährleisten. Trotz der massiven Anstrengungen der Einsatzkräfte gab es erfreulicherweise keine Informationen über Verletzte. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden vom Landeskriminalamt Wien übernommen. Momentan ist die Brandursache noch unklar, und weitere Maßnahmen wie Kontrollen und Nachuntersuchungen sollen am Montag folgen, um die Situation zu klären.
Statistiken zeigen, dass Brände wie dieser, die in Gewerbe- oder Wohngebäuden ausbrechen, erhebliche Risiken darstellen. Die vfdb-Brandschadenstatistik erfasst relevante Daten über Gebäudebrände und dokumentiert, dass Küchen mit 27 Prozent der Brandentstehungen die häufigsten Brandorte sind. Eine höhere Anzahl erfasster Brandfälle kann entscheidende Erkenntnisse für den vorbeugenden Brandschutz geliefert werden.
Der Großbrand in Wien stellt nicht nur die Gefahren und Herausforderungen dar, mit denen Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen konfrontiert sind, sondern unterstreicht auch die Wichtigkeit der datengestützten Analyse von Bränden, um die Effizienz und die Sicherheitsstrategien zu verbessern.