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Ein schockierender Betrug hat eine 81-jährige Frau in Wien um 17.000 Euro gebracht, berichtet krone.at. Der Täter gab sich am Telefon als Polizist aus und versicherte der alten Dame, ihr Geld sei bei der Bank aufgrund der aktuellen Welle von Bankomatsprengungen nicht mehr sicher. Um ihre Ersparnisse zu schützen, wurde die gutgläubige Frau in Panik versetzt und fuhr mit einem vom Betrüger bestellten Taxi zu zwei Banken, wo sie große Beträge abhob. Als sie nach Hause zurückkam, wartete der angebliche Polizist bereits in ihrer Wohnung.
Gerade als die Pensionistin ihm das Geld übergeben wollte, wurde sie misstrauisch und forderte ihr Geld zurück. Der Betrüger, ein etwa 35 Jahre alter Mann von rund 1,80 Meter, in blauer Uniform mit der Aufschrift „Polizei“, ergriff darauf sofort die Flucht. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung der Polizei blieb der Täter unentdeckt, was die Sorgen über die Sicherheit von Senioren in dieser Zeit noch verstärkt.
Ein neues Lebenskapitel für Frauen
In einem ganz anderen Zusammenhang steht die Geschichte von Helma Sick, die in den Nachkriegsjahren im Bayerischen Wald aufwuchs. Auch sie erlebte in ihrer Kindheit Gewalt und Missbrauch, doch im Gegensatz zur betrogenen Pensionistin nutzte sie ihre Erfahrungen, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Mit 29 Jahren verließ sie ihre Heimat und suchte in München nach neuen Möglichkeiten. Ihr Ziel wurde es, Frauen zu ermutigen, finanziell unabhängig zu werden, berichtet br.de.
Helma Sick engagiert sich als Mitbegründerin des ersten Frauenhauses in München und plant eine Finanzberatung speziell für Frauen. Trotz Widerständen arbeitet sie daran, anderen Frauen zu zeigen, wie wichtig finanzielle Eigenverantwortung für ein selbstbestimmtes Leben ist. Während die eine Frau Opfer eines skrupellosen Betrugs wird, zeigt die andere, wie man mit Mut und Entschlossenheit sein Leben verändern kann.
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