Am 1. Oktober 2025 wird das Projekt „Schlau sein – Gesund essen“ der Wiener Gesundheitsförderung – WiG fortgesetzt. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Ernährungskompetenz in 17 ganztägigen öffentlichen Volksschulen der Wiener Bezirke Leopoldstadt, Favoriten, Simmering, Brigittenau und Floridsdorf zu fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Beteiligten des Schullebens, einschließlich Pädagog*innen, Schüler*innen, Eltern und Erziehungsberechtigten.

Die Wiener Gesundheitsförderung möchte mit diesem Ansatz praxisnahes Wissen über gesunde Ernährung vermitteln. Bei der Auftaktveranstaltung am 16. September in der Bildungsdirektion Wien waren Schulleitungen, Pädagog*innen sowie Vertreter*innen des Fonds Gesundes Österreich und der Bildungsdirektion Wien anwesend. Ziel ist es, Freude am gemeinsamen Essen zu fördern und alle Akteure in den Lernprozess einzubeziehen. Dies geschieht durch Workshops, Eltern-Kind-Kochen und Informationsabende.

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Projektphasen und Finanzierungsstruktur

Das Projekt läuft in zwei Phasen: Die erste Phase fand von Januar 2020 bis Juni 2023 statt, während die aktuelle zweite Phase von Januar 2025 bis Dezember 2027 geplant ist. Die Finanzierung erfolgt durch den Fonds Gesundes Österreich, und das Projekt arbeitet eng mit der Bildungsdirektion für Wien sowie weiteren Kooperationspartnern wie der Pädagogischen Hochschule Wien zusammen.

Ein zentrales Ziel der zweiten Phase ist die Optimierung des Essensangebots in Schulen. Verantwortliche für die Verpflegung werden geschult, um geeignete Speisen und Produkte auszuwählen. Praxiserprobte Materialien zum Thema ausgewogene Ernährung werden bereitgestellt, um ein Bewusstsein für gesundheitsförderliche und nachhaltige Ernährung zu schaffen. Ein bedeutendes Element ist auch der Austausch zwischen den Schulen der beiden Projektphasen, der die Nachhaltigkeit des Projekts sicherstellen soll.

Gesunde Ernährung für eine bessere Zukunft

Eine gesunde Ernährung ist für die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen essenziell. In Deutschland, wo etwa 14,3 Millionen Kinder und Jugendliche leben, zeigen Untersuchungen wie die KiGGS-Studie und die Ernährungsstudien EsKiMo auf, dass es notwendig ist, Essgewohnheiten bereits in der Kindheit zu formen. Insbesondere der Verzehr von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sollte gefördert werden, während der Konsum von Süßigkeiten und Softgetränken reduziert werden muss.

Das Projekt „Schlau sein – Gesund essen“ kann als ein wichtiger Schritt zur Prävention von ernährungsbedingten Krankheiten betrachtet werden. Schulverpflegung erreicht Kinder aus allen Gesellschaftsschichten und weist das Potenzial auf, bis zu 40 % des Richtwertes für die Gesamtenergiezufuhr zu decken. So können Schulen nicht nur das Essverhalten beeinflussen, sondern auch eine Plattform für Ernährungsbildung bereitstellen.

Unterstützung von Eltern, Erziehungsberechtigten und Pädagog*innen ist entscheidend für die Verbesserung der Gemeinschaftsverpflegung in Volksschulen. Angebote wie Workshops im Stationenbetrieb und Informationsveranstaltungen fördern den Austausch und das Wissen über gesunde Ernährung in der Gemeinschaft, was nicht nur den Schüler*innen zugutekommt, sondern auch der gesamten Gesellschaft.

Für weitere Informationen über das Projekt können Interessierte die Website der Wiener Gesundheitsförderung WiG besuchen oder die Pressemitteilung von presse.wien.gv.at einsehen. Für Zusatzinfos über gesunde Schulverpflegung bietet die Seite gemeinsamgutessen.de eine umfangreiche Übersicht.