Am 27. November 2025 hat Sportstadtrat Peter Hacker das U17-Nationalteam Österreichs für seine herausragende Leistung bei der FIFA U-17-Weltmeisterschaft in Katar gratuliert. Das Team hat einen bemerkenswerten zweiten Platz errungen, nachdem es im Finale gegen Portugal mit 0:1 verlor. Hacker lobte den Zusammenhalt und die hervorragende Arbeit im österreichischen Fußball und bezeichnete das Turnier als wertvollen Antrieb für tausende junge Fußballerinnen und Fußballer.

Die FIFA U-17-Weltmeisterschaft 2025 fand vom 3. bis 27. November in Katar statt und markierte die 20. Ausgabe des Turniers. Dies war die letzte Veranstaltung im bisherigen zweijährigen Rhythmus, da ab 2026 ein jährliches Turnier mit insgesamt 48 teilnehmenden Teams stattfinden wird. Katar hat die Ausrichterrechte für die nächsten fünf Turniere bis 2029 erhalten. Dies ist das erste Mal, dass Katar die U-17-Weltmeisterschaft ausrichtet und das dritte Mal insgesamt in der arabischen Welt.

Wichtige Beiträge für den Erfolg

Hacker betonte die entscheidende Rolle der Stadt Wien als wichtiger Partner des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB). Wien unterstützt nicht nur die Austragung von Länderspielen, sondern sorgt auch für optimale Rahmenbedingungen, die solche Erfolge ermöglichen. Der ÖFB Campus in Aspern, wo sich die U17 auf die WM vorbereitet hat, wurde durch das Engagement der Stadt Wien realisiert. Dieses moderne Trainingszentrum wird auch für die Vorbereitung des A-Nationalteams auf die nächste WM von großer Bedeutung sein.

Österreich trat im Turnier mit 48 Teams in einem neuen Format an, das 104 Spiele umfasste, was eine Verdopplung der Spiele im Vergleich zu vorherigen Ausgaben darstellt. Deutschland, der Titelverteidiger, schied früh aus, sodass Portugal den Titel nach einem spannenden Finale gegen Österreich erringen konnte.

Ein positives Zeichen für die Zukunft

Hacker sieht diesen Erfolg nicht nur als sportlichen Meilenstein, sondern auch als ermutigendes Signal für die Förderung junger Talente. Durch Veranstaltungen wie die U-17-Weltmeisterschaft wird das Interesse am Fußball bei den Jüngeren gesteigert. Der Sportstadtrat hob hervor, dass die ebenso gute Infrastruktur wie die des ÖFB Campus in Aspern unerlässlich ist, um zukünftige Erfolge im Fußball zu sichern.

Die FIFA hat in den letzten Jahren mehrere Änderungen im Format des Turniers initiiert. Ein bedeutendes Ergebnis war die Entscheidung, das Turnier von einem zweijährigen in einen jährlichen Rhythmus umzustellen. Die vollständige Einführung dieses neuen Formats wurde im Oktober 2023 genehmigt.