Am 1. März 2026 startet die Westbahn mit einem neuen Fahrplan, der drei tägliche Verbindungen von Wien Hauptbahnhof über Graz und Klagenfurt nach Villach umfasst. Diese neue Strecke profitiert erheblich von den modernisierten Infrastrukturen wie dem Koralmtunnel, der eine Hochgeschwindigkeitsverbindung ermöglicht. Laut Dolomitenstadt beträgt die Fahrzeit von Wien nach Villach 3 Stunden und 40 Minuten, während die Verbindung zwischen Wien und Klagenfurt nur 3 Stunden und 10 Minuten in Anspruch nimmt.
Die Abfahrten in Wien sind um 6:15 Uhr mit einer Ankunft in Villach um 9:54 Uhr, gefolgt von weiteren Zeiten, unter anderem einer Rückfahrt um 5:08 Uhr, die um 8:45 Uhr in Wien ankommt. Der letzte Zug von Wien nach Villach fährt um 18:15 Uhr, mit einer Ankunft um 21:54 Uhr. Dies wurde von 5min bestätigt.
Erweiterte Verbindungen und neue Züge
Ab dem 26. März wird die Westbahn an Wochenenden und Feiertagen zusätzlich fünf Verbindungen pro Richtung anbieten. Vom 29. Mai an gilt dann ein täglicher Fünf-Verbindungen-Takt auf der Südstrecke. Haltestellen sind unter anderem in Meidling, Pottendorfer Strecke, Bruck/Mur, Graz, Kühnsdorf-Klopeiner See, Klagenfurt, Pörtschach und Villach vorgesehen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Züge in Zukunft in Semmering halten werden, statt in Payerbach-Reichenau, so hochgeschwindigkeitszuege.com.
Für die neue Strecke kommen drei moderne SMILE-Hochgeschwindigkeitszüge von Stadler zum Einsatz. Diese Züge, die Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h erreichen können, haben insgesamt 11 Waggons, eine Gesamtlänge von 202 Metern und bieten 422 Sitzplätze. Zudem sind sie mit kostenlosen WLAN und Steckdosen an jedem Platz ausgestattet. Die SMILE-Züge sind auch im internationalen Verkehr, unter anderem bei der Schweizer SBB, im Einsatz und fahren durch den Gotthard-Basistunnel.
Perspektiven für die Zukunft
Die Westbahn strebt an, durch den Abschluss des Semmeringbasistunnels, der 2029/2030 in Betrieb genommen werden soll, einen Stundentakt zwischen Wien und Klagenfurt zu ermöglichen. Züge müssen bis 2026 bestellt werden, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und auszubauen, was den wachsenden Ansprüchen des Zugverkehrs gerecht wird.
Mit dieser neuen Verbindung und den geplanten infrastrukturellen Verbesserungen wird der Südosten Österreichs zunehmend attraktiver für Reisende, nicht nur im nationalen, sondern auch im internationalen Verkehr.