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Im Jahr 2024 ist die Zahl der Eheschließungen in Österreich um 2 Prozent gesunken, wie aktuelle Zahlen von ORF Vorarlberg und Krone.at zeigen. Insgesamt wurden 44.924 Ehen standesamtlich geschlossen, was 931 weniger sind als im Vorjahr. Besonders stark war der Rückgang im Burgenland mit 14,8 Prozent. Die Steiermark hingegen erlebte einen Anstieg von 2,3 Prozent. Bei den gleichgeschlechtlichen Eheschließungen, die seit 2019 möglich sind, gab es mit 779 geschlossenen Ehen einen leichten Rückgang von 0,8 Prozent.
Scheidungen in Österreich
Die Statistik zeigt auch, dass die Scheidungsrate in Österreich abgenommen hat. 14.344 Ehen wurden gerichtlich geschieden, was eines Rückgangs von 2,6 Prozent entspricht. In Vorarlberg liegt die Scheidungsrate nach wie vor hoch, wo etwa vier von zehn Ehen geschieden werden. In Kärnten gab es den deutlichsten Rückgang mit 7 Prozent weniger Scheidungen. Interessanterweise wurden auch 377 Scheidungen weniger als im Jahre 2023 verzeichnet, was auf einen Trend hinweist, dass Paare tendenziell weniger zu einer Trennung neigen.
Zusammengefasst zeigen die Daten eine klare Tendenz zu weniger Hochzeiten und Scheidungen in Österreich. Auch in den eingetragenen Partnerschaften gab es Rückgänge: 1.857 Partnerschaften wurden begründet, dies bedeutet 98 weniger als im Vorjahr. Dennoch gibt es positive Nachrichten, da 120 gleichgeschlechtliche Partnerschaften einen Anstieg von 7,1 Prozent verzeichneten. Die Entwicklungen deuten auf veränderte gesellschaftliche Trends in Bezug auf die Familienstruktur hin.
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