Am 2. Jänner 2026 veröffentlichte der ARBÖ eine Warnung vor erheblichen Verkehrsbehinderungen in ganz Österreich. Diese Situation wird sich insbesondere am kommenden Wochenende zuspitzen, da der Dienstag, der 6. Jänner, ein Feiertag ist. Dies führt zu mehreren verkehrsintensiven Faktoren, unter anderem dem Ende der Weihnachtsferien in Österreich und verschiedenen deutschen Bundesländern. Zudem wird ein starker Reiseverkehr, insbesondere zu den Skigebieten und zur Vierschanzentournee, erwartet, die in Innsbruck und Bischofshofen stattfindet.
Die Rückreisewelle der Urlauber wird am Samstag, dem 3. Jänner 2026, erwartet. Besonders staugefährdet sind folgende Autobahnen:
- Westautobahn (A1) – Großraum Salzburg, Raum Linz, Grenzübergang Walserberg/Bad Reichenhall
- Innkreisautobahn (A8) – Grenzübergang Suben/Passau
- Pyhrnautobahn (A9) – Tunnelkette Klaus, Bosruck- und Gleinalmtunnel
- Tauernautobahn (A10) – Raum Salzburg–Hallein, Tauern- und Katschbergtunnel, Großraum Villach
- Inntalautobahn (A12) – Grenzübergang Kufstein/Kiefersfelden, Großraum Innsbruck, Zufahrten zu Skigebieten
- Brennerautobahn (A13) – Großraum Innsbruck, Mautstelle Schönberg, Baustellenbereich Luegbrücke
Darüber hinaus sind Verzögerungen auf der Fernpass-Straße (B179) sowie den Zufahrten zu den Skigebieten zu erwarten. Am Sonntag, dem 4. Jänner, soll sich die Verkehrslage vorübergehend entspannen, bleibt jedoch an den Hauptreiserouten und Grenzübergängen erhöht.
Vierschanzentournee im Fokus
Die Vierschanzentournee, die vom 28. Dezember 2025 bis zum 6. Jänner 2026 läuft, ist ein bedeutendes Ereignis im Wintersportkalender. Das zweite Skispringen fand am 1. Jänner 2026 in Garmisch-Partenkirchen statt, wo Domen Prevc aus Slowenien mit Sprüngen von 141,5 und 140 Metern den ersten Platz belegte. Felix Hoffmann aus Deutschland sicherte sich den dritten Platz mit 132,5 und 136 Metern. Philipp Raimund aus Deutschland wurde Fünfter. Vorjahressieger Daniel Tschofenig aus Österreich hatte die Tournee 2025 mit nur 1,4 Punkten Vorsprung gewonnen.
Die nächsten Wettbewerbe finden am 4. Jänner in Innsbruck statt, gefolgt vom Finale am 6. Jänner in Bischofshofen. Dort sind umfangreiche Sperren und Verkehrsmaßnahmen rund um die Veranstaltung zu erwarten, insbesondere auf der Brennerstraße (B182) und der Inntalautobahn (A12). Zuschauer und Teilnehmer sollten sich auf Verzögerungen im Stadtgebiet von Bischofshofen sowie auf der Pinzgauer Straße (B311) und der Tauernautobahn (A10) einstellen.
Die Vierschanzentournee wird im K.o.-System ausgetragen, wobei 50 qualifizierte Springer in 1:1-Duellen antreten. Die Gesamtwertung basiert auf den Ergebnissen der vier Wettbewerbe, nicht auf Platzierungen oder Weltcup-Punkten. Die Veranstaltung hat ihre Wurzeln im Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, das seit 1921 stattfindet, und führte zur ersten „Springertournee“ im Jahr 1953. Dieser Wettbewerb hat sich seither zu einem der renommiertesten im internationalen Skispringen entwickelt.
Der ARBÖ empfiehlt eine frühzeitige und flexible Reiseplanung, um Wartzeiten zu minimieren. Zudem wird die Nutzung von Bahn und öffentlichen Verkehrsmitteln angeraten. Shuttle- und Park-and-Ride-Angebote stehen bereit, um den Verkehrsfluss während dieser dicht gedrängten Urlaubszeit zu unterstützen.