Vorsicht, Betrug! Falsche Anwälte drohen mit Urheberrechtsklagen!

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Achtung: Betrüger geben sich als Anwälte aus und drohen mit Urheberrechtsklagen. Informieren Sie sich über Schutzmaßnahmen.

Achtung: Betrüger geben sich als Anwälte aus und drohen mit Urheberrechtsklagen. Informieren Sie sich über Schutzmaßnahmen.
Achtung: Betrüger geben sich als Anwälte aus und drohen mit Urheberrechtsklagen. Informieren Sie sich über Schutzmaßnahmen.

Vorsicht, Betrug! Falsche Anwälte drohen mit Urheberrechtsklagen!

Am 14. November 2025 warnen mehrere Institutionen vor einem neuen Betrug, der durch angebliche Anwaltskanzleien in Österreich verbreitet wird. Insbesondere die fiktive Kanzlei „Commonwealth Legal Services“ steht im Fokus dieser Warnung. Die Täter nutzen E-Mails, in denen sie Webseitenbetreiber kontaktieren und sie der Nutzung urheberrechtlich geschützter Bilder oder Videos beschuldigen. Solche Mails sind zunehmend zu beobachten, berichten die Experten von 5min.at. Bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass sowohl die Kanzlei als auch die angeblich betroffenen Firmen nicht existieren, was auf einen klaren Betrugsversuch hinweist.

In den E-Mails wird der empfänger dazu aufgefordert, die Urheber der fraglichen Inhalte zu benennen und auf deren Websites zu verlinken. Oft enthalten die E-Mails Links, die ins Leere führen oder auf manipulierte Seiten verweisen. Es ist zu beachten, dass die ersten Kontaktversuche in der Regel keine Geldforderungen beinhalten; diese folgen jedoch in einer zweiten Nachricht. Die Täter hoffen darauf, dass potenzielle Opfer zur Vermeidung rechtlicher Schwierigkeiten sofort zahlen.

Erkennung von Fake-Kanzleien

  • Registrierungsdatum: Betrugsdomains sind oft neu registriert.
  • Team-Fotos: Oft sind diese Bilder entweder gestohlen oder KI-generiert.
  • Falsche Adressen: An angegebenen Standorten existieren keine tatsächlichen Kanzleien.

Um auf diese Betrugsversuche zu reagieren, empfiehlt es sich, bei verdächtigen Kontaktaufnahmen die Bank zu informieren, die Polizei einzuschalten und generell wachsam zu bleiben. Es ist ratsam, nicht sofort zu antworten und die Seriosität des Absenders genau zu prüfen. Diese Warnungen werden vom Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) unterstützt, die ebenfalls auf die zunehmende Problematik von Identitätsdiebstahl und gefälschten Kanzlei-Websites hinweist.

Zu den neuen Betrugsmaschen gehört auch der Identitätsmissbrauch von Anwälten, wobei Betrüger falsche Kanzlei-Websites erstellen, um Insolvenzwaren anzubieten. Käufer, die zur Vorauszahlung verleitet werden, erleben oft, dass die Ware niemals geliefert wird und die Websites nicht mehr erreichbar sind. Diese Betrüger schaffen es, professionelle Internetpräsenzen zu kreieren, die echten Kanzleien nachempfunden sind und versuchen auf diese Weise, Vertrauen bei den Opfern zu gewinnen.

Zusammenfassung der Empfehlungen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bevölkerung in der aktuellen Situation folgende Maßnahmen ergreifen sollte:

  1. Bei Kontakt durch einen Anwalt oder eine Kanzlei, die Insolvenzware anbietet, die Echtheit der Kanzlei überprüfen.
  2. Das Bundesweite Amtliche Anwaltsverzeichnis zur Überprüfung der Zulassung nutzen.
  3. Bei Verdacht auf Betrug umgehend Strafanzeige erstatten.

Die zunehmenden Betrugsfälle verdeutlichen, wie entscheidend es ist, beim Umgang mit vermeintlichen Rechtsfragen wachsam und skeptisch zu bleiben. Der Schutz gegen solche betrügerischen Aktivitäten muss oberste Priorität haben, um finanzielle und rechtliche Komplikationen zu vermeiden.