Am 10. Jänner 2026 triumphierten die Pioneers Vorarlberg in der 39. Runde der win2day ICE Hockey League über Fehervar mit 3:2 nach Penalty-Shootout. Dies war der dritte Sieg der Pioneers im vierten Spiel des Jänners und ein wichtiger Schritt im Playoff-Kampf.

Im ersten Drittel zeigten die Pioneers ein starkes Spiel. Sie erarbeiteten sich ein Chancenplus und konnten durch Ramon Schnetzer in der 19. Minute mit 1:0 in Führung gehen. Die Hoffnung auf einen komfortablen Sieg wurde jedoch nur 64 Sekunden nach dem Wiederbeginn abrupt gedämpft, als Csanad Erdely zum 1:1 ausglich.

Spannung bis zur letzten Sekunde

<p Die Pioneers ließen sich jedoch nicht entmutigen und gingen in der 23. Minute erneut in Führung. Collin Adams erzielte das 2:1. Das Match blieb intensiv und spannend, als Rasmus Kulmala im Mitteldrittel für Fehervar in der 28. Minute den erneuten Ausgleich zum 2:2 herbeiführte.

Im Schlussabschnitt mussten die Pioneers gleich drei Strafzeiten innerhalb von acht Minuten hinnehmen, konnten jedoch beim Penaltykilling ihren Rückstand verhindern. Die Overtime verlief torlos, was zum dramatischen Penalty-Shootout führte, den die Pioneers für sich entscheiden konnten.

Rückschläge für Innsbruck

Im Gegensatz zu den Pioneers erlebte der HC Innsbruck eine herbe Niederlage. Die Innsbrucker verloren 3:6 gegen Budapest. Gergely Mattyasovszky eröffnete das Scoring für Budapest in der 7. Minute, woraufhin Benjamin Corbeil in der 12. Minute den Ausgleich erzielte. Budapest dominierte daraufhin das Spiel und baute die Führung in der ersten Hälfte des Spiels durch Tore von Brady Shaw, Gordie Green und Joose Antonen (PP1) auf 4:1 aus.

Eine lange 5:3-Überzahlchance für Innsbruck blieb ungenutzt. Budapest ließ sich davon nicht beeindrucken und erhöhte den Vorsprung mit weiteren Toren von Tyler Coulter und erneut Antonen auf 6:1. Obwohl Wilkins im Schlussabschnitt noch zwei Tore für Innsbruck erzielte, war der Endstand von 3:6 eine bittere Pille für das Team, das mittlerweile auf dem letzten Tabellenplatz steht und die achte Niederlage in Folge hinnehmen musste.

Fehervar hingegen muss diesen Rückschlag im Playoff-Kampf nach drei Siegen verarbeiten. Während sich die Ausgangsposition für die Pioneers verbessert, bleibt die Situation für Innsbruck angespannt und herausfordernd.

In der Regular Season der National League befinden sich viele Teams in einer entscheidenden Phase, und die ersten Entscheidungen stehen bevor. Genau in dieser kritischen Zeit müssen auch die Rapperswil-Jona Lakers und der EHC Kloten ihre Strategien überdenken, um ihre Positionen zu verbessern, während die Playoffs näher rücken. Die Teams sind gefordert, unter Druck ihre Bestleistung abzurufen.

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