Schwerer Unfall in Bregenz: Sekundenschlaf kostet Leben in den Bäumen!
Ein schwerer Verkehrsunfall in Bregenz am 5. Oktober 2025, verursacht durch Sekundenschlaf eines 64-jährigen Fahrers.

Schwerer Unfall in Bregenz: Sekundenschlaf kostet Leben in den Bäumen!
Am 5. Oktober 2025 ereignete sich in Bregenz, Vorarlberg, ein schwerer Verkehrsunfall, der durch Sekundenschlaf des Fahrers verursacht wurde. Ein 64-jähriger Schweizer und seine gleichaltrige Lebensgefährtin waren gegen 15:25 Uhr auf der Langen Straße unterwegs, als das Fahrzeug über den linken Fahrbahnrand geriet und gegen einen Baumstumpf prallte. Der Aufprall führte dazu, dass das Auto über die linke Seite kippte und etwa acht Meter von der Straße entfernt auf dem Dach landete. Beide Insassen mussten von den Einsatzkräften geborgen werden.
Die alarmierte Feuerwehr und die Bergrettung setzten alles daran, die Verletzten schnellstmöglich zu befreien. Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug, um ein weiteres Abrutschen zu verhindern, und schnitt den Baumstumpf unter dem Fahrzeug frei, bevor die Insassen mit einem Schlitten und einem Mobilkran zurück auf die Straße gehoben wurden. Die Beifahrerin erlitt unbestimmte Verletzungen, war jedoch ansprechbar und orientiert. Laut 5min.at wurde der Fahrer vermutlich leicht verletzt. Beide wurden ins Landeskrankenhaus Bregenz gebracht, wobei kein Alkohol beim Lenker festgestellt wurde.
Unfallursache und Sicherheitsaspekte
Der Unfall wurde durch Sekundenschlaf des Fahrers verursacht, ein ernsthaftes Risiko für Autofahrer. Laut ADAC sind Müdigkeit und Sekundenschlaf beim Autofahren häufige Ursachen für Verkehrsunfälle. Statistiken zeigen, dass im Jahr 2023 in Deutschland 1902 Verkehrsunfälle mit Personenschaden auf Übermüdung zurückzuführen waren, wobei zahlreiche Verletzte zu verzeichnen waren.
Akute Müdigkeit kann dazu führen, dass Fahrer die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren oder auf die Gegenfahrbahn geraten. Besonders gefährliche Anzeichen sind brennende Augen, Konzentrationsschwierigkeiten und Probleme beim Spurhalten. Der Schlafforscher Dr. Roland Popp weist darauf hin, dass müde Fahrer oft nicht erkennen, wenn sie im Sekundenschlaf sind. Um Unfälle zu vermeiden, empfehlen Experten regelmäßige Pausen bei langen Fahrten sowie den Einsatz moderner Müdigkeitswarnsysteme, die seit 2022 in der EU für Neuwagen Pflicht sind.
Bergungsmaßnahmen und Verkehrsbehinderungen
Die Bergung des Fahrzeugs erfolgte ebenfalls mit Hilfe eines Mobilkrans, da das Auto erhebliche Schäden erlitten hatte. Die Langenstraße wurde während der gesamten Bergungsarbeiten in beide Fahrtrichtungen gesperrt, sodass ein geordneter Ablauf gewährleistet werden konnte. Der Unfall hat nicht nur zu massiven Sachschäden am Fahrzeug, sondern auch zu einer vorübergehenden Verkehrsbehinderung geführt.
In Anbetracht dieses Vorfalls ist es wichtig, die Gefahren von Müdigkeit beim Autofahren ernst zu nehmen. Die Unfallforschung des ADAC empfiehlt, dass Fahrer auf Anzeichen von Müdigkeit achten und entsprechend handeln, um ihre Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Laut heute.at ist es entscheidend, sich gut auszuruhen und bei langen Fahrten regelmäßige Pausen einzulegen, um Sekundenschlaf zu vermeiden.