Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo endeten mit einer positiven Medaillenbilanz für Österreich. Dieses Glanzstück der Sportgeschichte wurde auch in Villach, Kärnten, gebührend gefeiert. Am Hans-Gasser-Platz wurde ein erfolgreiches Winter-Public-Viewing veranstaltet, das von vielen als sehr gelungen empfunden wurde. Über die gesamte Dauer der Spiele, die vom 6. Februar bis zum 22. Februar 2026 stattfanden, erfreute sich die Veranstaltung steigender Beliebtheit.
Besonders hervorzuheben ist die hohe Übertragungsqualität, die viele Besucher positiv auffiel. Die Stimmung im beheizten Winterzelt war ausgezeichnet, und die gut besuchten Übertragungen emotionaler Auswärts-Matches des Villacher Sportvereins (VSV) trugen maßgeblich zur guten Atmosphäre bei. Der Organisator Marcus Mitzner ist gebürtiger Villacher und hat sowohl einen Bachelor in „Business Management“ als auch einen Master in Eventmanagement. Er stellte sicher, dass die Eventorganisation auf höchstem Niveau durchgeführt wurde und informierte über die etwa 15 Quadratmeter große Videowall, die Platz für rund 300 Fans bot. Diese Eventstrategie generierte zusätzliche Frequenz für die Innenstadt von Villach, wie Geschäftsführer Pierre Bechler betont.
Erfolgreiche Umsetzung und Rückblick
Das Winter-Public-Viewing, das das erste seiner Art in Österreich war, wurde von Stadtmarketing Villach und dem Organisator Marcus Mitzner durchgeführt. Stern-Wirt Martin Pohl lobte die hohe Frequentierung der Übertragungen und die starke Stimmung im Zelt, was ein Zeichen für den gelungenen Event darstellt.
Trotz einiger Unterschiede in der Beliebtheit einzelner Programmpunkte war der Gesamteindruck durchweg positiv. Die gesammelten Erfahrungen aus diesem Event werden auch bei der Planung weiterer Veranstaltungen, insbesondere der Fußball-Weltmeisterschaft im Frühsommer, einfließen. Innovative Ideen sollen entwickelt werden, um auf die besondere Zeitverschiebung reagieren zu können und das Publikum erneut anzusprechen.
Rechtlicher Rahmen und Unterstützung
Ein wichtiger Aspekt der Umsetzung war die Regelung durch den Veranstalterverband Österreich (VVAT). Dieser hat eine Vereinbarung mit der AKM getroffen, die es Veranstaltern wie dem in Villach ermöglichte, Live-Übertragungen ohne separate Aufführungslizenz durchzuführen, solange bestimmte Bedingungen erfüllt wurden. Wenn kein Eintritt erhoben wurde und handelsübliche Fernseher oder Projektoren zum Einsatz kamen, konnten die Veranstaltungen rechtlich problemlos durchgeführt werden.
Die Veranstaltung blieb auch unter den Vorgaben der Oö. Veranstaltungssicherheitsverordnung, die zur Minimierung von Risiken wie Brand oder Raufhandel empfohlen wurden. Kleinveranstaltungen, die weniger als 300 Besucher anziehen, mussten gemäß dem OÖ. Veranstaltungssicherheitsgesetz gemeldet werden, was für die Sicherheit aller Teilnehmer sorgte.
Insgesamt zeigt das Winter-Public-Viewing in Villach, dass die Begeisterung für große Sportereignisse nicht nur auf die Athleten selbst beschränkt ist, sondern auch eine starke Gemeinschaft und emotionale Erlebnisse in der Bevölkerung schafft. Diese positive Erfahrung wird die Planungen für kommende Sportevents nachhaltig beeinflussen und die Vorfreude auf die nächsten großen Events steigern.
Für weitere Informationen zu den Olympischen Winterspielen und den dazugehörigen Events besuchen Sie Klick Kärnten, Kleine Zeitung und WKO Österreich.