Am 14. März 2026 sorgte die 23-jährige Veronika Aigner für einen weiteren Höhepunkt bei den Paralympics in Cortina d’Ampezzo, wo sie die Goldmedaille im Slalom der sehbeeinträchtigten Frauen gewann. Mit diesem Sieg sicherte sie sich ihre dritte Goldmedaille in dieser Wettbewerbsreihe und ihre insgesamt sechste Paralympics-Medaille. Aigner demonstrierte einmal mehr ihre beeindruckenden Fähigkeiten, indem sie gemeinsam mit ihrem Guide Eric Digruber eine herausragende Leistung ablieferte.
Bereits zuvor hatte Aigner in dieser Woche in verschiedenen Disziplinen brilliert. Sie gewann zwei Medaillen in der Abfahrt und in der Kombination sowie eine Silbermedaille im Super-G. Das erfolgreiche Ergebnis im Slalom krönte eine beeindruckende Wettkampfteilnahme, die die Zuschauer und Experten gleichermaßen begeisterte. Die Landeshauptfrau von Niederösterreich, Johanna Mikl-Leitner, gratulierte Aigner herzlich zu ihrem beeindruckenden Erfolg.
Wettkampfverlauf und Medaillengewinner
Der Slalomwettbewerb war hart umkämpft, und unter den elf Teilnehmern gab es vier Ausfälle. Aigners überlegener Sieg zeigte sich auch in den Zahlen: Die kanadischen Athleten Kalle Eriksson und Sierra Smith belegten den zweiten Platz mit einem Rückstand von 2,25 Sekunden, während die Italiener Giacomo Bertagnolli und Andrea Ravelli den dritten Platz mit einem Rückstand von 2,56 Sekunden erreichten. Aigner äußerte während der Siegerehrung, dass „der Druck weg ist, da der erste Medaillengewinn erreicht wurde,“ was ihre mentale Stärke unterstrich.
Nicht nur Aigner selbst, sondern auch ihr Guide Nico Haberl konnte mit seiner ersten Paralympics-Medaille auftrumpfen. Er bezeichnete die Erfahrung als unglaublich und zeigte sich stolz auf die Leistungen Aigners. Das Duo plant, das Österreich-Haus zu besuchen und freut sich auf einen freien Tag.
Gesamtbilanz der Spiele
Mit Aigners hervorragenden Leistungen summiert sich Österreichs Medaillenausbeute in diesen Paralympics auf insgesamt zehn Medaillen: fünf Goldene, eine Silberne sowie vier Bronzene. Dies bestätigt nicht nur die Dominanz des österreichischen Teams, sondern auch Aigners herausragende Rolle als eine der besten Sportlerinnen dieser Spiele. Zusammen mit Elina Stary, die Silber im Slalom gewann, sorgt Aigner für eine beeindruckende Bilanz des österreichischen Teams in Cortina d’Ampezzo.
Die Begeisterung um Aigners Erfolge sollte nicht unterschätzt werden. Ihre Leistungen inspirieren nicht nur viele junge Sportler, sondern zeigen auch, wie wichtig Inklusion und Chancengleichheit im Sport sind. Österreich ist stolz auf seine Athleten und ihre außergewöhnlichen Leistungen bei diesen Paralympics.



