Leo Greiml, 24 Jahre alt und derzeit Spieler bei NAC Breda, hat am Mittwoch das Training aufgrund einer Schulterverletzung abbrechen müssen. Dies berichtet laola1.at. Weitere Untersuchungen stehen an, um die genaue Schwere der Verletzung festzustellen. Es besteht die Möglichkeit, dass der Spieler erneut für eine längere Zeit ausfällt, was aufgrund seiner bisherigen Verletzungshistorie besonders besorgniserregend ist.

Greiml hat in den letzten Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt. Er erlitt 2021 einen Kreuzbandriss während seiner Zeit bei Rapid Wien. Im Folgejahr bestätigte sich eine weitere Meniskusverletzung auf Schalke, und ein zweiter Kreuzbandriss ereignete sich 2023 in Gelsenkirchen. Nachdem er von Juli bis August 2025 wegen einer Schulterverletzung pausieren musste, setzte ihn eine Fußverletzung von Oktober 2025 bis Januar 2026 außer Gefecht. Zuletzt kam es im Februar und März 2026 zu einer Abwesenheit von 22 Tagen aufgrund einer erneuten Schulterverletzung.

Die Risiken des Fußballs

Der Vorfall rund um Leo Greiml ist ein weiteres Beispiel für die hohen Verletzungsraten im Fußball, einem Hochleistungssport, der bekannt für seine Verletzungsstatistik ist. Wie eine Analyse des Sportreport 2025 auf vbg.de zeigt, sind bestimmte Körperregionen, insbesondere der Unterkörper, stark gefährdet. Über 65 Prozent der Verletzungen betreffen Gelenke und Muskeln in diesen Bereichen.

Der Oberschenkel stellt den größten „Hotspot“ für Verletzungen dar, da Muskeln und Sehnen bei Sprints, Schüssen und Zweikämpfen stark beansprucht werden. Knie- und Sprunggelenke sind ebenfalls oft betroffen, vor allem durch häufige Richtungswechsel sowie Sprünge und Landungen. Verletzungen treten unterschiedlich häufig im Training und im Wettkampf auf: Während im Training oft Muskelfaserrisse im Oberschenkel vorkommen, sind im Wettkampf häufig Prellungen das Resultat von Zweikämpfen oder Zusammenstößen.

Prävention und Freizeitgestaltung

Die häufigsten Verletzungen entstehen nicht nur durch Fouls, sondern auch durch Überlastung und schnelle Bewegungswechsel. Prävention spielt daher eine entscheidende Rolle. Technikschulung, Athletiktraining und eine sinnvolle Steuerung der Belastungen können dazu beitragen, das Verletzungsrisiko zu senken.

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Die Schwierigkeiten und Rückschläge, die Greiml durch seine wiederholten Verletzungen erlebt hat, werfen ein Licht auf die Herausforderungen, denen sich Profisportler gegenübersehen. Athleten müssen lernen, ihre Belastungen gut zu steuern, um körperlichen Schäden dauerhaft entgegenzuwirken.