Österreich

Vergiftungsverdacht: Familie nach Abendessen im Krankenhaus

Fatale Mahlzeit: Was steckt hinter dem Krankenhausaufenthalt der ganzen Familie?

Ein scheinbar harmloses gemeinsames Abendessen endete für eine sechsköpfige Familie in Obertrum, Österreich, in einem Großeinsatz und kritischen Zuständen. Kurz nach dem Essen traten bei allen Familienmitgliedern, darunter ein dreijähriges Kind, Schwindel und Übelkeit auf, was die Rettungskräfte auf eine mögliche Vergiftung schließen ließ. Die Familie wurde schnell ins Krankenhaus gebracht, wobei ein Familienmitglied per Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum Salzburg transportiert werden musste.

Bei den Ermittlungen konnte weder ein Gasaustritt noch Kohlenmonoxid im Wohnhaus festgestellt werden. Die genaue Ursache für die plötzliche Verschlechterung der Familie blieb vorerst unklar. Die Essensreste des gemeinsamen Abendessens standen im Mittelpunkt der Untersuchungen, wobei anfänglich angenommen wurde, dass Spinatknödel verzehrt worden seien, doch Medienberichten zufolge handelte es sich um Palatschinken mit einer grünen Füllung.

Die Möglichkeit einer fatalen Verwechslung zwischen Bärlauch und möglicherweise giftigen Maiglöckchen als Bestandteil der Füllung wird diskutiert. In ähnlichen Fällen, wie der tragischen Geschichte eines Ehepaars in Österreich, das vermeintlichen Bärlauch pflückte und daraufhin verstarb, oder einer Frau in Australien, die unter dem Verdacht steht, die Familie ihres Mannes absichtlich mit giftigen Pilzen vergiftet zu haben, wird die Brisanz möglicher Verwechslungen bei der Zubereitung von Lebensmitteln deutlich.

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