Am 28. Jänner 2026 kommt es in Saudi-Arabien zu einem schwerwiegenden Vorfall, bei dem fünf Menschen verletzt wurden. Der Angreifer, Hasan E., wurde am Tatort überwältigt und befindet sich seither im Hochsicherheitsgefängnis Dhahban. Dieser Vorfall wirft nicht nur Fragen zu seiner Motivlage auf, sondern auch zu möglichen Verbindungen zu terroristischen Aktivitäten, die über nationale Grenzen hinwegreichen.
Die Behörden in Österreich haben umfangreiche Ermittlungen aufgenommen, da man vermutet, dass Hasan E. Teil eines islamistischen Netzwerks in Ostösterreich war. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei einem weiteren Beschuldigten, Beran A., der seit Sommer 2024 in Untersuchungshaft sitzt. Beran A. wird verdächtigt, einen Anschlag auf Konzerte von Taylor Swift geplant zu haben. Die beiden Männer kannten sich seit spätestens Mai 2023 und standen in regelmäßigem Kontakt.
Geplante Anschläge
Zusammen mit einem dritten mutmaßlichen IS-Anhänger planten Hasan E. und Beran A. Anschläge an mehreren Orten, darunter die heilige Stadt Mekka, Dubai und Istanbul. Während Hasan E. seine Tat ausführte, scheiterten die Pläne in Dubai und Istanbul. Diese internationalen Verbindungen zeigen auf, wie komplex und verzweigt terroristische Netzwerke operieren können.
Die österreichische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei mutmaßliche Komplizen von Hasan E. wegen terroristischer Vereinigung und versuchten terroristischen Mordes. Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. In Saudi-Arabien droht dem Angreifer die Todesstrafe, da das Land strenge Anti-Terror-Gesetze hat, die als besonders rigoros gelten.
Hintergrund zu Terroranschlägen in Saudi-Arabien
Der Vorfall reißt die Debatte über terroristische Aktivitäten in Saudi-Arabien auf. Historisch gesehen war das Land Schauplatz zahlreicher Anschläge, die politisch oder religiös motiviert waren. Laut der Wikipedia-Liste von Terroranschlägen in Saudi-Arabien haben solche Anschläge oft zahlreiche Opfer gefordert. Die Täter haben unterschiedlichste politische Ausrichtungen, von islamistischen bis hin zu faschistischen Ansätzen.
Beispielhaft nennt die Liste Anschläge wie die Besetzung der Großen Moschee in Mekka im Jahr 1979, bei dem 127 Menschen starben und über 450 verletzt wurden. Solche Vorfälle bedingen ein strenges Vorgehen der Sicherheitsbehörden und die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung. Das Antiterrorgesetz in Deutschland und ähnlicher Regelungen hat sich als wichtiges Instrument zur Bekämpfung terroristischer Bedrohungen erwiesen. Das Gesetz zielt darauf ab, die Bürger- und Staatssicherheit zu gewährleisten und terroristische Vereinigungen zu verbieten.
Die Geschehnisse verdeutlichen die anhaltende Herausforderung, vor der die Sicherheitsbehörden stehen. Terroristische Netzwerke operieren global und nutzen nationale Grenzen als Hindernis für ihre kriminellen Aktivitäten nicht. Deshalb sind internationale Kooperationen und umfassende rechtliche Maßnahmen unerlässlich, um der Bedrohung durch den Terrorismus entgegenzutreten.