Am 23. Februar 2026 haben die USA im olympischen Eishockey-Turnier der Männer bei den Winterspielen in Italien triumphiert. In einem packenden Finale besiegte das US-Team Kanada mit 2:1 nach Verlängerung. Dieses Ergebnis sichert den USA den dritten Olympiasieg in der Geschichte des Eishockeys, der erste seit dem legendären „Miracle on Ice“ im Jahr 1980 in Lake Placid. Finnland sicherte sich die Bronzemedaille.
Der entscheidende Moment des Spiels kam in der Overtime, als der US-Spieler Jack Hughes in der 62. Spielminute das Siegtor erzielte, unterstützt von Zach Werenski. Matt Boldy hatte bereits in der 6. Minute den ersten Treffer für die USA erzielt, doch Kanada glich durch Cale Makar in der 38. Minute aus. Torwart Connor Hellebuyck war mit 41 gehaltenen Schüssen eine der Schlüsselpersonen für den amerikanischen Sieg. Die Partie war geprägt von intensiven Körperkontakten und einer großzügigen Linie der Schiedsrichter.
Die Rückkehr zur olympischen Eishockey-Dominanz
Die USA revanchierten sich mit diesem Sieg für ihre Finalniederlage gegen Kanada bei den Spielen in Vancouver vor 16 Jahren. Das Team der USA hatte zuvor während des gesamten Turniers, bestehend aus Spielern, die bereits bei der 4 Nations Face-Off teilgenommen hatten, eine beeindruckende Leistung gezeigt. Besonders bemerkenswert ist, dass sie während des gesamten Turniers kein einziges Powerplay-Gegentor zuließen und somit 17 Strafzeiten erfolgreich überstanden. Kanada trat im Finale ohne den verletzten Kapitän Sidney Crosby an.
Die Dominanz der USA im Eishockey war nicht nur auf das Männer-Team beschränkt. Auch das Frauenteam revanchierte sich gegen Kanada mit einem spannenden 2:1-Sieg nach Verlängerung. Diese Siege unterstreichen den starken Leistungstrend, den das US-Eishockey in diesem Jahr zeigt.
Eishockey bei den Olympischen Spielen
Seit der Einführung des Eishockeys bei den Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix-Mont-Blanc haben sich die besten Nationen im Eishockey immer wieder gewährt. Historisch gesehen dominierten zunächst Kanada und die USA die Turniere um olympisches Gold. Die USA haben seit 1952 insgesamt vier Silber- und eine Bronzemedaille gewonnen, sowie zwei Goldmedaillen bei Heimspielen. Nach einer fast 40-jährigen Dominanz der UdSSR und den späteren Erfolgen Kanadas kehren die USA nun stark zurück.
Insgesamt wurden seit der Einführung des Turniers im Jahr 1924 bereits 26 Goldmedaillen im Männer-Eishockey vergeben. Im Frauen-Turnier, das 1998 in Nagano eingeführt wurde, haben die USA ebenfalls ihre Stärke bewiesen, indem sie 2018 und 2026 den Titel gewannen.
Besondere Momente wie dieser olympische Triumph verbinden die Spieler nicht nur mit historischem Glory, sondern sie gedenken auch dem verstorbenen Mitspieler Johnny Gaudreau, dessen Trikot sie während des Spiels trugen. Die Unterstützung der Fans und die Glückwünsche des US-Präsidenten Donald Trump via Video-Anruf zeigen die nationale Bedeutung dieses Sieges.
Zusammenfassend, die USA haben mit diesem Sieg nicht nur die olympische Eishockeygeschichte wieder aufleben lassen, sondern auch einen weiteren Meilenstein in der Rivalität mit Kanada gesetzt. Die Details und emotionale Tiefe dieses Spiels machen es zu einem unvergesslichen Kapitel in der Geschichte des Sports.
Für weitere Informationen über die Olympiasieger im Eishockey besuchen Sie Wikipedia.
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