US-Militär greift Drogenboot im Pazifik an: Drei Tote und internationale Kritik!
US-Seestreitkräfte greifen mutmaßliches Drogenboot im Pazifik an, wobei drei getötet wurden. Spannungen mit Venezuela steigen.

US-Militär greift Drogenboot im Pazifik an: Drei Tote und internationale Kritik!
Am Samstag, den 16. November 2025, griffen US-Seestreitkräfte ein mutmaßliches Drogenboot im östlichen Pazifik an. Bei diesem Einsatz wurden drei Menschen getötet. Diese Operation erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen den USA und Venezuela, wo die US-Regierung Präsident Nicolás Maduro beschuldigt, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten zu fördern. Dies berichtet vienna.at.
Die US-Marine hat in den letzten Wochen eine Reihe von Angriffen auf mutmaßliche Drogenschmuggler-Boote durchgeführt. Insgesamt wurden seit September über 20 Boote bombardiert, was laut Pentagon zu mindestens 83 Toten führte. Bis zu Beginn der kommenden Woche bestätigte das Militär 20 Angriffe, dabei starben 79 Menschen. Kritiker der US-Operationen werfen dem Militär vor, diese als außergerichtliche Hinrichtungen zu betrachten, was international auf Widerstand stößt. Die Vereinten Nationen fordern zur Zurückhaltung auf, wie tagesschau.de berichtet.
Militärpräsenz und Einsätze
Das US-Südkommando, das für den Einsatz in der Karibik und angrenzenden Gewässern zuständig ist, verlegte den Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“, der am Sonntag die Karibik erreichte. An Bord befinden sich mehr als 4.000 Matrosen sowie Dutzende Kampfjets. Verteidigungsminister Pete Hegseth gab den militärischen Einsatz „Southern Spear“ bekannt, der gezielt gegen „Narko-Terroristen“ in Lateinamerika gerichtet ist. Der Einsatz zeigt das Engagement der USA, kriminelle Netzwerke zu zerschlagen und die nationale Sicherheit zu wahren, wie zeit.de feststellt.
Als Teil dieser Bemühungen kündigte Außenminister Marco Rubio an, das „Cartel de los Soles“ als ausländische terroristische Organisation einzustufen. Dieses Syndikat ist eng mit Nicolás Maduro verbunden und besteht aus Offizieren der venezolanischen Streitkräfte. Die Bezeichnung leitet sich von den Sonnen auf den Schulterklappen der venezolanischen Generäle ab. Sicherheitsexperten sind sich uneinig über die genaue Struktur und Existenz des Kartells, vermuten jedoch, dass hochrangige Militärs established Verbrechersyndikate kontrollieren und schützten.
Diplomatische Spannungen und Ausblick
Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Venezuela sind angespannt. Präsident Donald Trump erklärte, dass Venezuela gerne Gespräche führen würde, jedoch unklar sei, was damit gemeint ist. Trump hatte Anfang Oktober die diplomatischen Kontakte zu Caracas abgebrochen, sieht jedoch Möglichkeiten für zukünftige Verhandlungen. Maduro reagierte auf die Angriffe mit der Vermutung, die USA planten seinen Sturz, ein Vorwurf, der in der internationalen Gemeinschaft diskutiert wird.
Die jüngsten militärischen Einsätze zeigen nicht nur eine Zunahme der aggressiven Taktiken, sondern auch ein verstärktes militärisches Engagement der USA in der Region. Dies könnte langfristig zu einer weiteren Eskalation der Spannungen zwischen den beiden Ländern führen und die regionale Stabilität gefährden. Die USA stehen unter internationalem Druck, ihre Vorgehensweise zu überdenken, während die Kritik an den US-Angriffen zunimmt.