Am 7. Jänner 2026 fand im Rahmen der Vierschanzentournee das letzte Springen in Bischofshofen statt, wo Daniel Tschofenig seinen erfolgreichen Lauf fortsetzte. Der 23-Jährige stand nach dem ersten Durchgang auf dem dritten Platz und zeigte im finalen Durchgang eine beeindruckende Leistung, indem er 140,5 Meter sprang und den Wettkampf gewann. Tschofenig, der im Vorjahr die Gesamtwertung der Tournee mit dem goldenen Adler für sich entschied, beurteilte seine Leistung als positiv, merkte jedoch an, dass er die Kontrolle über seinen rechten Ski verbessern möchte.

In seiner Analyse der Tournee sprach Tschofenig von einem geringeren Druck im Vergleich zum Vorjahr, was ihm ermöglichte, die Wettkämpfe mehr zu genießen. In der Gesamtwertung dieser 74. Auflage der Vierschanzentournee belegte Tschofenig den siebten Platz. Besonders hebt er die positiven Erinnerungen an die Springen in Oberstdorf und Bischofshofen hervor und betont die Stärke des Teams, bei dem fünf Adler unter den Top Ten landeten.

Tschofenig und die Vierschanzentournee

Sein Respekt gilt auch seinem Konkurrenten Domen Prevc, der die Trophäe gewann und nun der Rekordhalter für die meisten Tourneepunkte ist, mit 1,2 Punkten mehr als Tschofenig im Vorjahr. Tschofenig würdigte Prevcs Konstanz während des Wettbewerbs und ließ zugleich seine Pläne für die kommenden Herausforderungen offen. In den nächsten Wochen stehen die Olympischen Spiele im Februar sowie die Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf an.

Die Vierschanzentournee, ein jährlich stattfindendes Skisprung-Event, ist eines der prestigeträchtigsten Wettbewerbe in der Sportart und zieht Athleten aus der ganzen Welt an. Sie startet traditionell seit 1953 in Deutschland und Österreich und umfasst vier Springen in den Städten Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Die erste Durchführung fand 1952 statt, und die Veranstaltung wurde seither kontinuierlich weiterentwickelt, wobei die Gesamtwertung aus der Addition der Punkte aus allen vier Springen besteht, unter Berücksichtigung von Weite, Haltung und Windfaktoren.

Der K.-o.-Modus, der 1996/97 eingeführt wurde, soll optimale Wettbewerbsbedingungen gewährleisten. Mit einer zunehmenden Kommerzialisierung und höheren Preisgeldern ist die Vierschanzentournee im Skisprungkalender zu einem unverzichtbaren Event geworden. Ab der Saison 2023/24 war eine Veranstaltung für Frauen geplant, die jedoch auf 2026/27 verschoben wurde. Die Tradition der Vierschanzentournee, die auf den Ideen von Mitgliedern der Skiclubs Partenkirchen und Innsbruck aus dem Jahr 1949 basiert, bleibt ein Meilenstein im Sport.

Die Rückschau auf die diesjährige Tournee zeigt, dass die Veranstaltung weiterhin eine Plattform für junge Talente wie Tschofenig bietet, die das Potenzial haben, in der Welt des Skispringens Großes zu erreichen. [Laola1] berichtet, dass die Tournee weiterhin stark von ihren historischen Wurzeln und den damit verbundenen Erinnerungen profitiert, was sie zu einem unverwechselbaren Bestandteil des Wintersports macht. [Wikipedia]{“ „} wird darüber hinaus die Entwicklung der Tournee bis zur heutigen Zeit hervorgehoben.