US-Präsident Donald Trump hat überraschend auf eine geplante Fernsehansprache zum Waffenstillstandsabkommen mit dem Iran verzichtet. Insider berichten, dass seine Berater Bedenken geäußert haben, die fragile Vereinbarung vor den bevorstehenden Friedensgesprächen in Islamabad zu loben. Das Präsidialamt wies jedoch diese Darstellung zurück und stellte klar, dass eine solche Ansprache nie auf Präsidentenebene diskutiert wurde. Trump verkündete die Feuerpause über soziale Medien, kurz bevor ein Ultimatum ablief.
Die Friedensgespräche in Pakistan werden am Samstag beginnen und von Vizepräsident JD Vance auf US-Seite geleitet. Ziel dieser Verhandlungen ist eine dauerhafte Lösung des Konflikts, der die strategisch wichtige Straße von Hormuz betrifft. In den letzten Tagen wurde eine zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg vereinbart, und Teheran hat zugleich die Öffnung der Straße von Hormuz zugesagt.
Details zur Waffenruhe
Die vereinbarte Waffenruhe soll dazu dienen, eine dauerhafte Beilegung des Konflikts zu erreichen. Ein Zehn-Punkte-Plan ist als Grundlage für weitere Verhandlungen vorgesehen. Diese beinhaltet Forderungen Irans nach Reparationsleistungen, Kontrolle über die Straße von Hormuz, den Rückzug der USA aus Iran sowie die Aufhebung internationaler Sanktionen. Im Gegenzug zielen die USA darauf ab, eine nukleare Bewaffnung Irans zu verhindern und fordern eine Beschränkung des iranischen Raketen- und Drohnenprogramms.
Die wirtschaftlichen Reaktionen auf die Waffenruhe sind ebenfalls spürbar: Der Ölpreis ist gesunken, während die Aktienkurse an den Börsen gestiegen sind. Dennoch berichten israelische Quellen, dass trotz der Waffenruhe weiterhin Raketenbeschuss aus dem Iran stattfand.
Internationaler Kontext
Explosionen wurden zudem im Westen Irans gemeldet, jedoch gab es seit einigen Stunden keine neuen Angriffe. Widersprüchliche Informationen über die Gültigkeit der Waffenruhe für den Libanon zirkulieren, wobei Iran erklärt, dass die Waffenruhe auch dort gilt, Israel jedoch widerspricht. In Bezug auf die Friedensgespräche laufen bereits die Sicherheitsvorbereitungen in Islamabad, mit der möglichen Teilnahme von Vertretern aus Saudi-Arabien, der Türkei und Ägypten.
Westliche Regierungschefs, einschließlich Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, unterstützen die Gewährleistung der Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormuz. Israel spricht sich zwar für die Waffenruhe aus, fordert jedoch, dass der Iran seine Angriffe einstellt und keine Bedrohung mehr darstellt.
Die Entwicklungen im Iran-Krieg werden fortlaufend in einem Liveblog verfolgt, um die internationale Gemeinschaft über den Verlauf der Verhandlungen und die Einhaltung der Waffenruhe zu informieren. In diesem angespannten Kontext bleibt abzuwarten, ob die Gespräche in Pakistan zu einer stabilen Lösung führen können und welche weiteren Schritte die beteiligten Nationen unternehmen werden.