US-Präsident Donald Trump hat bei einem kürzlichen Treffen mit Staatschefs lateinamerikanischer Länder in der Nähe von Miami eindringlich dazu aufgerufen, die Armeen der Staaten gegen Drogenkartelle einzusetzen. Er bot dabei auch militärische Unterstützung der USA an, um die wachsendenden Sicherheitsbedrohungen in der Region zu bekämpfen. Der Gipfel, an dem unter anderem der argentinische Präsident Javier Milei, der ecuadorianische Präsident Daniel Noboa und der salvadorianische Präsident Nayib Bukele teilnahmen, markierte das Gründungstreffen der Initiative „The Shield of the Americas“ (Schutzschild Amerikas). Insgesamt haben sich 17 Staaten verpflichtet, in der Kooperation gegen Drogen kartelle und weitere Fantastik zu arbeiten.
Trump, der die Drogenkartelle als „Krebsgeschwür“ bezeichnete, erwog sogar den Einsatz von Raketen gegen diese Gruppen und verglich militärische Maßnahmen mit einem Spiel. Darüber hinaus verwies er auf einen genannten Militäreinsatz in Mexiko, bei dem der Drogenboss „El Mencho“ getötet worden sei, was jedoch zu anschließenden Ausschreitungen führte. Ecuadors Präsident Noboa erklärte, das organisierte Verbrechen habe zu lange geglaubt, Amerika sei ihr Territorium, und betonte die Dringlichkeit des Militärs in der Bekämpfung dieser Bedrohungen.
Kuba im Fokus
Ein zentrales Thema des Gipfels war auch die Situation in Kuba. Trump deutete an, dass große Veränderungen bevorstünden, und erklärte: „Ich werde mich um Kuba kümmern“. Er kritisierte die wirtschaftliche Lage des Landes, das mit Mangel an Geld und Öl kämpft, und schloss nicht aus, dass das kommunistische Regime bald am Ende sein könnte. Trump hatte kürzlich die Öllieferungen Venezuelas an Kuba unterbunden, nachdem die USA zu Jahresbeginn den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro gefangen genommen hatten. Zusätzlich drohte er Ländern, die Erdöl an Kuba liefern, mit höheren US-Zöllen.
Die kritische Sicherheitslage in Lateinamerika hat zu Wahlsiegen des rechten Lagers beigetragen. Währendgegensätzliche Stimmen zu Trumps Position gab es auch: Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel verurteilte das Treffen als „neokolonial“ und wandte sich gegen den Einsatz von US-Streitkräften.
Die strategische Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative „The Shield of the Americas“ wird somit als Schlüssel zur Bekämpfung der Drogenkartelle und zur Stabilisierung der Region betrachtet. Die Gespräche zwischen Trump und den Führern Lateinamerikas markieren einen weiteren Schritt in der US-Politik, die regionale Sicherheit und Stabilität zu fördern.