Am Samstag, den 28. Februar 2026, begann eine beispiellose militärische Offensive der USA und Israels gegen den Iran. Die angestrebte Operation, benannt als „Operation Epic Fury“, zielt darauf ab, eine anhaltende Sicherheitsbedrohung zu beenden und möglicherweise einen Regimewechsel in Teheran zu forcieren. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass die Angriffe als „massiv und andauernd“ geplant sind, um die iranische Führung unter Druck zu setzen.
In einer Ansprache bestätigte Trump die Offensive und warnte den Iran vor einer Eskalation der Gewalt, indem er dem Land drohte, es „mit einer noch nie da gewesenen Härte“ zu begegnen. Am Sonntagmorgen wurde die Nachricht über den Tod von Ayatollah Ali Khamenei, dem höchsten geistlichen Führer des Iran, die seit 1989 die Geschicke des Landes lenkte, offiziell bestätigt. Diese Entwicklung könnte die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiter anheizen.
Ziele der Offensivstrategie
Trump begründete die Offensive unter anderem mit der Behauptung, dass der Iran seit der Islamischen Revolution 1979 eine direkte Bedrohung für die USA darstelle. Seinen Aussagen zufolge steht das Land kurz davor, interkontinentalfährige Raketen und Atomwaffen zu entwickeln, obwohl diese Angaben nicht durch US-Geheimdienste bestätigt wurden. Der Präsident und Israels Premierminister Benjamin Netanyahu sehen die iranische Führung zudem als innenpolitisch geschwächt, was einen idealen Zeitpunkt für militärische Maßnahmen darstellt.
Die offizielle Erklärung der USA betont, dass die Offensive auch das Ziel habe, den Iranern die Möglichkeit zu geben, ihre eigene Regierung zu stürzen. Trump ist der Meinung, dass die bisherigen Verhandlungen mit Teheran gescheitert sind, da die iranische Regierung kompromisslos geblieben sei. Die Dauer und Intensität der Operation sind derzeit noch unklar, jedoch deutet Trumps Rhetorik auf eine umfassendere Anwendung militärischer Gewalt hin als im Vorjahr.
Reaktionen aus dem Iran
Die militärischen Auseinandersetzungen sind nicht das erste Kapitel in der langen Geschichte der Feindschaft zwischen den USA und dem Iran, die bis ins Jahr 1953 zurückreicht, als die USA durch einen durch die CIA organisierten Staatsstreich den damaligen iranischen Regierungschef Mohammad Mossadegh stürzten. Diese historisch gewachsenen Spannungen sind mittlerweile in der Tagespolitik der Vereinigten Staaten verankert.
In den letzten Jahren gab es mehrere Eskalationspunkte, darunter den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen 2018 und die Tötung des iranischen Generalmajors Qasem Soleimani im Jänner 2020. Zuletzt, im Jahr 2023, gab es eine neue Welle der militärischen Auseinandersetzungen nach dem Angriff der Hamas auf Israel, was zu einem weiteren Anstieg der Spannungen zwischen dem Iran und den USA geführt hat.
Mit der „Operation Epic Fury“ greift die US-amerikanische Regierung nun auf militärische Optionen zurück, um das Mullah-Regime unter Druck zu setzen und einen potenziellen Regimewechsel im Iran zu fördern. Das internationale Augenmerk richtet sich nun auf die kommenden Reaktionen und Entwicklungen in dieser angespannten Situation.
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