Benjamin Moser aus Tirol vervollständigte am 28. Februar 2026 seine beeindruckenden Leistungen im Langlauf beim Weltcup in Falun, indem er den dritten Platz im Sprint erreichte. In einem hochspannenden Finale musste sich Moser lediglich den beiden Top-Läufern Johannes Hösflot Kläbo und Lars Heggen geschlagen geben. Der Sieg von Kläbo markiert dessen fantastischen 108. Weltcupsieg, während der erst 20-jährige Heggen eindrucksvolle Fortschritte im Wettkampf zeigt.
Für Moser ist dies bereits der zweite Podestplatz in seiner jungen Karriere. Sein erstes großes Ergebnis erzielte er Ende Dezember, als er bei einer Etappe der Tour de Ski den zweiten Platz belegte. Er schaffte es, sich im Sprint zu behaupten, nachdem er in der Qualifikation mit einem 17. Platz startete und sich somit für die K.o.-Runden qualifizieren konnte.
Rennverlauf und Ergebnisse
Im Viertelfinale zeigte Moser eine starke Leistung und gewann sein Rennen souverän. Im Halbfinale musste er sich dann nur knapp als Zweiter seines Laufs geschlagen geben und erreichte somit das Finale. Insgesamt hatte Moser in dieser Saison bereits acht Platzierungen unter den besten zehn im Weltcup erzielt, was seine Konstanz und sein Talent unter Beweis stellt.
- Platzierung im Sprint:
- 1. Johannes Hösflot Kläbo
- 2. Lars Heggen
- 3. Benjamin Moser
Der Frauen-Bewerb wurde von der schwedischen Olympiasiegerin Linn Svahn gewonnen, was den Wettkampf aus schwedischer Sicht zusätzlich aufwertete. Die österreichische Athletin Teresa Stadlober konnte aufgrund von Fitnessproblemen nach den Winterspielen nicht an den Start gehen.
Österreichische Teilnehmer im Überblick
Weitere Teilnehmer aus Österreich, darunter Michael Föttinger, Mika Vermeulen und Magdalena Scherz, konnten in der Qualifikation nicht überzeugen und schieden entsprechend früh aus. Die Leistungen von Föttinger (45.), Vermeulen (63.) und Scherz (35.) reichten nicht aus, um in die K.o.-Runden einzuziehen.
Die österreichischen Meister im Skilanglauf haben eine lange und ehrenvolle Geschichte, die von herausragenden Athleten geprägt ist. Die Liste der Meister zeigt die kontinuierliche Stärke und den Wettkampfgeist der Tiroler Sportler über viele Jahrzehnte hinweg. Benjamin Mosers Performance reiht sich in diese Tradition ein und könnte ein Ausgangspunkt für mehr Erfolge in der Zukunft darstellen.
Am Sonntag stehen in Falun spannende Skiathlon-Rennen an, bei denen die Athleten ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen können. Die Vorfreude auf die nächsten Wettkämpfe ist bereits spürbar.