Am 24. Februar 2026 hat die Steiermark einen ihrer bedeutendsten Journalisten, Dieter Rupnik, im Alter von 81 Jahren verloren. Er verstarb tragisch bei einem Unfall in seinem häuslichen Umfeld in Pirching am Traubenberg. Rupnik war nicht nur Journalist, sondern auch Autor und wurde vor allem durch seine journalistische Arbeit während des Grubenunglücks von Lassing 1998 bekannt, als er den Satz „Der Hainzl lebt!“ prägte, nachdem die Stimme des verschütteten Bergmanns Georg Hainzl gehört wurde. Dieses Ereignis gab er als „Wunder von Lassing“ an die Öffentlichkeit weiter und bleibt als einer der prägendsten Momente seiner Karriere im Gedächtnis.

Dieter Rupnik wurde in Leoben geboren und wuchs dort auf. Für seine akademische Ausbildung wählte er Germanistik und Geschichte, die er in Graz studierte. Nach seinem Studium begann er in den 1970er-Jahren als Lokaljournalist, bevor er 1983 in den Landesdienst der Steiermark eintrat. Ab Mitte der 1990er-Jahre war er für die Öffentlichkeitsarbeit des Landes verantwortlich. Er betonte stets die Wichtigkeit, neben Krisen auch positive Geschichten in die Berichterstattung einzubringen.

Anhaltende Aktivität im Journalismus

Nach seiner Pensionierung im Jahr 2009 blieb Rupnik der journalistischen Tätigkeit treu. Er verfasste Artikel für verschiedene Magazine, unter anderem für das Seniorenmagazin „Abenteuer Alter“, und arbeitete an biografischen Projekten, wie der Lebensgeschichte von Elfi Ortner. Auch nach seinem Berufsleben wollte er mit seinen Texten einen Beitrag leisten und verfolgt weiterhin seine Leidenschaft, das Schreiben.

Privat verbrachte Rupnik viel Zeit in der Südoststeiermark, wo er einen großen Garten pflegte und Hühner hielt. Seine Leidenschaft für das Campen führte ihn zu zahlreichen Reisen, bei denen er mit seinem Campingbus die Natur erkundete. Diese ruhige Lebensweise spiegelte seine Verbundenheit zur Heimat wider.

<h2 Abschied von einem geschätzten Menschen

Die Trauer um Dieter Rupnik ist groß. Am kommenden Samstag findet in der Grazer Feuerhalle eine Abschiedsfeier statt, bei der Familie, Freunde und Wegbegleiter von ihm Abschied nehmen werden. Er hinterlässt ein bleibendes Erbe in der Steiermark und wird sowohl persönlich als auch beruflich in Erinnerung bleiben.

Weitere Details zu Rupniks Leben und Karriere sind auch bei der Kleine Zeitung und Krone zu finden.