Am Dienstag, den 17. Februar 2026, ereignete sich im Skigebiet St. Anton am Arlberg ein tragischer Unfall, der einen 18-jährigen Skifahrer das Leben kostete. Der junge Freerider war mit zwei Freunden im Variantenbereich „Maienplatt“ unterwegs, als er in einem Rinnenbereich im frischen Pulverschnee stürzte und kopfvoran im Tiefschnee stecken blieb. Obwohl alle Sportler mit der erforderlichen Notfallausrüstung ausgestattet waren, verlor der Freund, der vor ihm fuhr, den Sichtkontakt und bemerkte den Sturz nicht sofort.
Der Freund stoppte erst nach mehreren hundert Metern und versuchte, den Verunfallten telefonisch zu erreichen. Die Situation wurde von einem zufällig vorbeikommenden Skiguide bemerkt, der einen weiteren Skiguide zu Hilfe rief. Gemeinsam konnten sie den 18-Jährigen schließlich aus dem Tiefschnee befreien, doch die Bemühungen kamen zu spät. Der Notarzthubschrauber Gallus 3 übernahm die Crashbergung und der junge Mann wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Zams gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag.
Versicherungsschutz für Wintersportler
In Anbetracht der Gefahren, die Wintersportler ausgesetzt sind, gewinnt der Versicherungsschutz zunehmend an Bedeutung. Unfälle auf der Piste können schwerwiegende finanzielle Folgen haben. Daher ist es wichtig, geeignete Versicherungen abzuschließen, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Eine entscheidende Versicherung ist die Unfallversicherung, die nicht nur Schutz bei Skiunfällen bietet, sondern auch die Kosten für Such-, Rettungs- und Bergungsleistungen abdeckt. Dies ist insbesondere für Freerider von Bedeutung, die häufig in abgelegene Gebiete vordringen.
Zusätzlich sollten Wintersportler eine Privathaftpflichtversicherung in Betracht ziehen, die Schäden abdeckt, die Dritten zugefügt werden, sowie eine Auslandskrankenversicherung, die insbesondere bei Reisen ins Ausland wichtig ist. Diese Versicherung übernimmt nicht nur Behandlungskosten, sondern auch Bergungskosten und den Krankenrücktransport. Für viele ist auch eine Reiserücktrittsversicherung sinnvoll, um Stornokosten bei einer ungeplanten Reiseabsage zu vermeiden.
Empfohlene Versicherungen und deren Funktionen
Wer im Wintersport aktiv ist, sollte über die folgenden Versicherungen nachdenken:
- Unfallversicherung: Schutz bei Skiunfällen weltweit.
- Privathaftpflichtversicherung: Deckt Schäden an Dritten ab.
- Auslandskrankenversicherung: Schützt bei Reisen außerhalb des Heimatlandes.
- Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung: Übernimmt Stornokosten.
- Ski-Geräteversicherung: Absicherung gegen Schäden an der Ausrüstung.
- Rechtsschutzversicherung: Unterstützung bei rechtlichen Auseinandersetzungen.
- Bergungskostenversicherung: Besonders wichtig für Freerider und Tourengeher.
Ein Vergleich der Angebote ist ratsam, um den besten Schutz zu gewährleisten und unvorhergesehene Kosten zu vermeiden. Der Deutsche Skiverband oder der Deutsche Alpenverein bieten geeignete Policen an, die speziell auf die Bedürfnisse von Wintersportlern zugeschnitten sind.
Um das Risiko von Unfällen zu minimieren, hat die FIS zehn Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder aufgestellt, die als Leitfaden für sicheres Verhalten auf der Piste dienen können.