Am 16. März unternahm ein 68-jähriger Mann aus dem Bezirk Völkermarkt eine Bergtour am Koschlak-Klettersteig in Bad Eisenkappel. Der Ausflug war zwar gut vorbereitet, endete jedoch in einer Tragödie. Während er sich im unteren Bereich des Klettersteigs befand, verließ er diesen und begab sich in ein felsiges und abschüssiges Gelände. Aus bisher ungeklärten Gründen stürzte er mehrere Meter in die Tiefe, wobei die Schätzungen über die Fallhöhe variieren. Berichten zufolge war es ein Sturz von etwa 20 bis 30 Metern, was zu schweren Verletzungen führte.

Eine weitere Klettersteiggeherin bemerkte den Vorfall und setzte sofort den Notruf ab. Rettungskräfte waren schnell vor Ort und der Notarzt des Rettungshubschraubers C11 konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Bergrettung Bad Eisenkappel und die Alpinpolizei sorgten für die Sicherung des Leichnams, der anschließend mit dem Polizeihubschrauber Libelle Lima geborgen wurde. Trotz der kompetenten Hilfe konnte der Mann seinen Verletzungen nicht entkommen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Hintergrund zu Alpinunfällen

Dieser Vorfall ist nicht isoliert. Alpinunfälle in Österreich sind ein ernstes Thema. Laut Studien sind Kollisionen die häufigste Ursache für solche Unfälle, gefolgt von Stürzen, Stolpern und Ausgleiten. Diese machen 39% bzw. 23% der Unfallursachen aus. Ein besorgniserregender Trend zeigt sich in den Statistiken: Im Jahr 2024 starben 86 Menschen in den österreichischen Bergen aufgrund interner Notfälle, was 15 mehr als der langjährige Durchschnitt von 71 ausmacht. Abgestürzt sind 20% der Alpintoten, also 65 Personen, während 14% durch Sturz oder Stolpern ums Leben kamen.

Zusätzlich zu den unmittelbaren Gefahren, die beim Bergsteigen bestehen, gibt es auch langfristige Risiken. Herz-Kreislauf-Störungen sind häufig die häufigste Todesursache bei Alpinunfällen. Das Bewusstsein für die Gefahren in den Bergen und die richtigen Vorsichtsmaßnahmen sind nach wie vor entscheidend, um diese Risiken zu minimieren.

Die Tragödie am Koschlak-Klettersteig ist ein eindringlicher Hinweis auf die Gefahren, die selbst erfahrenen Bergsteigern begegnen können. Jeder Ausflug in die Berge sollte daher mit größter Sorgfalt und Vorbereitung angegangen werden.

Für weitere Informationen zu diesem Vorfall besuchen Sie bitte die Artikel auf klick-kaernten.at, kaernten.orf.at und alpen-guide.de.