
Am Samstag, dem 22. März 2025, wurde eine 44-jährige Frau in Neukirchen an der Enknach im Bezirk Braunau, Oberösterreich, tot in ihrem Haus aufgefunden. Die grausame Entdeckung machte ihre 20-jährige Tochter, die die Leiche fand, während der Stiefvater, ein 35-Jähriger, im Sessel nebenan schlief. Der schockierende Vorfall ereignete sich gegen 4 Uhr morgens und offenbarte schnell, dass es sich um eine Bluttat handelte. Die Obduktion ergab, dass die Frau hilflos verblutet war, wobei erste Hinweise auf Stichwunden hindeuteten. Der Stiefvater wies ebenfalls Schnittwunden auf und gestand, die Tat aus Eifersucht begangen zu haben.
In der Nacht zuvor war die Familie von einer Feier nach Hause gekommen. Der Mann hatte sich selbst Verletzungen zugefügt, diese waren jedoch nicht gravierend genug, um ihn im Krankenhaus langfristig zu behalten; er konnte am selben Tag entlassen werden. Das toxikologische Gutachten steht noch aus, was für die Ermittlungen von Bedeutung ist.
Rechtlicher Kontext
Für den 35-jährigen Stiefvater gilt die Unschuldsvermutung, während die Ermittlungen fortschreiten. In Österreich werden solche Fälle umfassend in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfasst, die die Entwicklung des kriminellen Geschehens darstellt. Die PKS basiert auf dem österreichischen Strafgesetzbuch und wurde seit 2001 elektronisch registriert. Diese Statistik ist nicht nur für die strategische kriminalpolizeiliche Maßnahmenplanung von Bedeutung, sondern auch für die präventive sowie repressive Bekämpfung von Kriminalität.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik bietet einen umfassenden Überblick über angezeigte und an das Gericht übermittelte Straftaten, erfasst jedoch nicht das Dunkelfeld der Kriminalität oder die Ergebnisse von Gerichtsverfahren. Der Einflussfaktor auf die PKS-Zahlen ist vielfältig und umfasst das Anzeigeverhalten der Bevölkerung und die Intensität polizeilicher Kontrollen.
Ausblick auf die Ermittlungen
Die Ermittlungen zu dieser schweren Straftat sind noch in vollem Gange. Sicherheitsberichte, die regelmäßig vom Bundesministerium für Inneres sowie dem Bundesministerium für Justiz erstellt werden, könnten in zukünftigen Analysen Aufschluss über ähnliche Vorfälle geben. Die letzte Aktualisierung der relevanten Daten fand am 9. August 2024 statt und bietet somit einen aktuellen Blick auf die Entwicklung der Kriminalität in Österreich.
Für die Angehörigen der betroffenen Familie ist die Tat ein unermesslicher Verlust und eine Belastung, die sich kaum in Worte fassen lässt. Die örtliche Gemeinschaft ist erschüttert von der brutalen Tat, die einerseits die Fragilität familiärer Beziehungen offenbart und andererseits die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen in der Gewaltschutzpolitik unterstreicht. Weitere Informationen sind in den Berichten von 5min.at, ORF Oberösterreich und dem Bundeskriminalamt zu finden.
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