Am 17. Februar 2026 ereignete sich in Friedberg, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem ein 52-jähriger Lenker eines Kleinkraftfahrzeugs, auch Mopedauto genannt, tödliche Verletzungen erlitt. Der Unfall geschah gegen 18:00 Uhr, als ein 29-jähriger Pkw-Fahrer einen anderen Pkw auf der Wechsel Straße (B54) überholte. Nach dem Überholvorgang stieß der 29-Jährige gegen das Heck des in dieselbe Richtung fahrenden Mopedautos, was zu einer Kettenreaktion führte.

Durch den Aufprall wurde der 52-Jährige aus seinem Fahrzeug geschleudert und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 29-Jährige hingegen wurde von der Fahrbahn geschleudert und prallte gegen eine Baumgruppe. Er musste mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungshubschrauber Christophorus 33 ins LKH Graz geflogen werden. Ein Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung des Fahranfängers, der angab, das unbeleuchtete Mopedauto nach dem Überholen übersehen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Graz hat die Beschlagnahme des Klein-Kfz angeordnet, um weitere Ermittlungen zu ermöglichen, berichtet Fireworld.

Statistiken zur Verkehrssicherheit

Destatis berichtet.

In Deutschland ereigneten sich im Jahr 2024 rund 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Während die Zahl der Unfälle mit Personenschäden auf einem Niveau ähnlich dem von 1955 verblieb, stieg die Anzahl der Unfälle mit Sachschäden an. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die „Vision Zero“ gerichtet, die bis 2050 keine Verkehrstoten mehr anstrebt. Im Jahr 2024 sind 44 Verkehrstote pro Million Einwohner in der EU registriert, während Deutschland mit 33 Verkehrstoten pro Million Einwohner leicht darunterliegt. Diese Statistiken verdeutlichen die laufende Notwendigkeit, Verkehrssicherheitsmaßnahmen zu erneuern und zu verstärken, so Statista.

Alkoholisierung als zentraler Unfallfaktor

Eine der häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle mit Personenschäden bleibt das Fahren unter Alkoholeinfluss. Becker und Statista berichten von etwa 40 % alkoholbedingten Unfällen, bei denen in 2024 198 Menschen starben und 17.776 verletzt wurden. Diese alarmierenden Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit, Maßnahmen zur Bekämpfung der alkoholverursachten Verkehrsunfälle zu ergreifen.

Der Verkehrsunfall in Friedberg sollte als Weckruf zur Verbesserung der Verkehrssituation verstanden werden. Um die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen, ist ein verstärktes Bewusstsein für die Gefahren des Straßenverkehrs unerlässlich.