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Tiroler Erfolg: Verländerung des Volkswohnungswesens beschlossen

Die österreichische Bundesregierung hat eine Wohnraum- und Bauoffensive beschlossen, um konjunkturelle Impulse zu setzen. Diese Initiative zielt auf die Unterstützung der Baukonjunktur, die Schaffung von leistbarem Eigentum und die Verbesserung der Qualität bestehenden Wohnraums ab. Landeshauptmann Anton Mattle begrüßt diese Maßnahmen, betont jedoch die Notwendigkeit einer Anpassung der Kreditvergaberichtlinien, um den privaten Wohnungsmarkt anzukurbeln.

Eine weitere Entwicklung betrifft das Volkswohnungswesen, das bisher in der Zuständigkeit des Bundes lag. Tirol hat bereits im Mai 2022 eine Verländerung dieses Bereichs gefordert, um den Bundesländern mehr Handlungsmöglichkeiten in der Wohnpolitik, insbesondere bei der Mobilisierung von Leerstand, zu geben. Die Bundesregierung arbeitet nun auf Drängen von Landeshauptmann Mattle an einer Gesetzesänderung, um diese Forderung umzusetzen. Die Verländerung des Volkswohnungswesens würde es den Bundesländern ermöglichen, wichtige Leitplanken in der Wohnungspolitik vorzugeben und den Leerstand effektiv zu bekämpfen.

Mit der Verländerung des Volkswohnungswesens erhalten die Bundesländer mehr Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Wohnraummobilisierung. So können sie lenkend eingreifen und beispielsweise spekulativen Leerstand verhindern.

Hier ist eine Tabelle mit relevanten Informationen zu den aktuellen Entwicklungen:

| Bundesregierung beschließt Wohnungsoffensive | - Unterstützung der Baukonjunktur
- Schaffung von leistbarem Eigentum
- Qualitätsverbesserung von bestehendem Wohnraum
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| Tiroler Forderung nach Verländerung des Volkswohnungswesens | - Mehr Handlungsmöglichkeiten in der Wohnpolitik für die Bundesländer
- Bekämpfung von Leerstand
- Verhinderung von spekulativem Leerstand
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Quelle: Amt der Tiroler Landesregierung / ots

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