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Schallenberg plant wichtige Schritte zur EU-Integration der Westbalkan-Staaten

Außenminister Alexander Schallenberg bereist am Montag Rom, um an einem bedeutsamen Treffen der Gruppe "Freunde des Westbalkans" teilzunehmen. Dieses Treffen wird von Antonio Tajani, dem italienischen Außenminister, geleitet und findet erstmals auf ministerieller Ebene mit Vertretern der sechs Westbalkanstaaten statt. Schallenberg betont die Dringlichkeit der schrittweisen EU-Integration dieser Staaten, um deren wirtschaftliche Entwicklung zu fördern und die Angleichung an den Binnenmarkt der EU voranzutreiben. "Die Westbalkanstaaten sind nicht das Hinterhaus Europas, sondern unser innerer Bereich. Es ist unerlässlich, dass wir die Region fest in unsere europäische Familie integrieren", erklärte Schallenberg, wie bmeia.gv.at berichtete.

Ein zentrales Thema der Gespräche wird auch die Entwicklung der Autonomie Südtirols sein, ein Anliegen, das Schallenberg während seines Aufenthalts in Rom hervorheben möchte. Er wird sich für eine positive Weiterentwicklung der Autonomie dieser norditalienischen Provinz einsetzen, da zuletzt Fortschritte in den Reformen erzielt wurden. "Eine langfristige und vernünftige Lösung für die leidgeplagte Bevölkerung in Tirol kann nur im Dialog gefunden werden", so Schallenberg laut kleinezeitung.at.

EU-Erweiterung und Stabilität im Fokus

Gleichzeitig stehen die geopolitischen Krisenherde, insbesondere in der Ukraine und im Nahen Osten, auf der Agenda. Schallenberg hebt die Schutzfunktion Österreichs für die Region hervor und bekräftigt die Notwendigkeit, die Interessen aller beteiligten Parteien zu berücksichtigen. Der Minister forderte erneut, dass die EU ihre Anstrengungen zur Einbindung der Westbalkanstaaten in EU-Foren verstärken solle, um Stabilität zu fördern und autokratischen Kräften entgegenzuwirken.

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Ort des Geschehens


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Genauer Ort bekannt?
Rom, Italien
Beste Referenz
kleinezeitung.at
Weitere Quellen
bmeia.gv.at

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