Blutspenden ist eine essenzielle Dienstleistung, die nicht nur Leben rettet, sondern auch Sicherheit in Notfallsituationen bietet. Am 7. Jänner 2026 spendete Verena in der Wirtschaftskammer Lienz Blut und teilte ihre positive Erfahrung mit. Sie betonte, dass das Blutspenden nicht weh tut und appellierte an andere, sich ebenfalls an dieser wichtigen Aufgabe zu beteiligen. „Man weiß nie, wann man selbst eine Blutkonserve benötigt“, erklärte sie und zeigte damit auf, wie unvorhersehbar die Notwendigkeit von Blutspenden sein kann. In Osttirol wird die Bereitschaft zum Blutspenden als hoch eingeschätzt, so die Ärztin Barbara Lassnig-Kofler. Der Bezirk ist gut mit Blutkonserven versorgt, was insbesondere in Krisensituationen von Bedeutung ist. Dies berichtet Dolomitenstadt.

Um sicherzustellen, dass Blutspenden unbedenklich sind, müssen alle Spender einen Gesundheitscheck durchlaufen. Hierbei werden die Gesundheitsdaten überprüft, um die Sicherheit für die Spender und die Verwendbarkeit des Blutes zu garantieren. Verena selbst hat bereits dreimal Blut gespendet, und es gibt viele regelmäßige Spender im Bezirk. Die Voraussetzungen sind klar: Um spenden zu können, müssen Interessierte mindestens 18 Jahre alt, körperlich gesund und mindestens 50 Kilogramm schwer sein.

Die Bedeutung von Blutspenden

Im Bereich der medizinischen Versorgung hängt der Erfolg oft von der Verfügbarkeit von Blutkonserven ab. In Deutschland werden täglich etwa 10.000 Vollblutspenden benötigt, um den Bedarf zu decken. Diese Zahl entspricht rund 3,7 Millionen Vollblutspenden pro Jahr. Trotz der steigenden Zahlen seit 2020 bleibt die Gesamtzahl der Spenden im Vergleich zu früheren Jahren niedrig. Das Deutsche Rote Kreuz schätzt sogar, dass etwa 15.000 Spenden täglich benötigt werden, um alle Anforderungen zu erfüllen, was unterstreicht, wie wichtig die individuelle Bereitschaft zum Blutspenden ist. Diese Informationen finden sich auf AOK.

Vollblut enthält alle wichtigen Blutbestandteile: Erythrozyten, Blutplasma, Thrombozyten und Leukozyten. Rund 90 Prozent der beim DRK gesammelten Spenden sind Vollblutspenden, die in einzelne Komponenten aufgeteilt werden. Diese Bestandteile sind entscheidend bei Operationen, schweren Blutverlusten oder in der Onkologie. Neben Vollblutspenden existieren auch Plasmapheresespenden, bei denen das Blutplasma abgetrennt wird für industrielle Anwendungen, wie zur Herstellung von Immunglobulinen oder Gerinnungsfaktoren.

Insgesamt zeigt der Beitrag von Verena sowie die Zahlen aus Deutschland, dass Blutspenden eine Verantwortung und eine Möglichkeit ist, aktiv Lebensretter zu sein. Jeder Einzelne kann durch seine Spende dazu beitragen, dass Patienten in Not die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Daher ist es unerlässlich, die Gemeinschaft immer wieder zum Blutspenden zu motivieren.